Oktoberfest

Neuer Besucherrekord bei der Hüttenkracher-Party angepeilt

Sie landen im September zur Hüttenkracher-Party in die Gebläsehalle ein: Thomas Alexander (Volksbank), Kathrin Kluy (Show Service), Robert Laube und Slavica Mohr (LWL) und Jens Liebetanz (TuS Blankenstein)

Sie landen im September zur Hüttenkracher-Party in die Gebläsehalle ein: Thomas Alexander (Volksbank), Kathrin Kluy (Show Service), Robert Laube und Slavica Mohr (LWL) und Jens Liebetanz (TuS Blankenstein)

Foto: Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen.   Die Hüttenkracher-Party im Industriemuseum Hattingen wird wieder zum Oktoberfest. Diese Künstler sorgen in der Henrichshütte für Stimmung.

Wiesn-Atmosphäre trifft auf Industriekulisse bei der fünften Auflage der Hüttenkracher-Party am 27. September ab 19 Uhr auf der Henrichs­hütte. Wie in den beiden Vorjahren heißt auch dieses Mal das Thema Oktoberfest.

„Das ist einfach eine Mordsgaudi. Wenn man sich die vergangenen Jahre anschaut, stellt man fest, dass die Veranstaltung von den Menschen sehr gut angenommen wird. Es ist etwas, was wir so in der Stadt vorher nicht hatten“, sagt Thomas Alexander von der Volksbank Hattingen-Sprockhövel, die die Fete finanziell unterstützt. Robert Laube, Leiter des Industriemuseums, macht deutlich, um was es an diesem Tag vorrangig gehen soll: „Die Leute sollen gemeinsam feiern und Spaß haben. Deshalb brauchen wir bei der Hüttenkracher-Party Künstler, die Stimmung machen.“

Fetenkracher und Partyinferno machen Musik

Für gute Laune und Bewegung auf der Tanzfläche in der Gebläsehalle sorgen zwei Bands und zwei Soloauftritte von Sandy Wagner sowie Tanja Sommer. „Es wird eine Mischung aus Schlager, Pop-Schlager und Wiesn-Hits geben“, berichtet Kathrin Kluy, die für die Organisation des Programms zuständig ist. Das Trio Fetenkracher spiele nationale Feten-Hits wie beispielsweise „Schatzi, schenk mir ein Foto“ von Mickie Krause, aber auch internationale Lieder wie „Rocking all over the world“ von Status Quo. Die Band Partyinferno habe unter anderem Lieder von AC/DC, Queen, Helene Fischer oder Kings of Leon in ihrem Repertoire.

Es ist für alle Geschmäcker etwas dabei, eine „generationenübergreifende Veranstaltung“, sagt Laube. Die Altersspanne reiche von 20 bis 50 Jahre, verrät Jens Liebetanz vom Mitveranstalter TuS Blankenstein.

2019 gibt es keine Bayern-Olypiade

Im ersten Austragungsjahr des Hattinger Oktoberfests seien ungefähr 200 Besucher da gewesen. Im vergangenen Jahr habe man 700 Gäste begrüßen können: „Ich bin zuversichtlich, dass wir diese Marke knacken werden.“ Besonders überrascht habe den Vereinsvorsitzenden in der Vergangenheit, dass so viele Leute in Dirndl und Leder­hosen gekommen wären.

Er fügt hinzu, dass man die Party Schritt für Schritt weiterentwickeln möchte: „Wir reden viel mit den Besuchern und nehmen ihre Ideen auf. Beim ersten Oktoberfest hatten wir zum Beispiel nur Flaschenbier. Auf Wunsch der Leute haben wir dann eine Zapfanlage angeschafft.“ Zudem gebe es nun wie es bei der Wiesn üblich ist, Brezeln und Weißwürste. Verzichten will man nach Rückmeldungen der Gäste dieses Jahr allerdings auf die Bayern-Olympiade.

Erlös geht an den TuS Blankenstein

Der Erlös aus dem Essen- und Getränkeverkauf fließt in die Jugendarbeit des TuS Blankenstein. „Viele Ehrenamtliche brechen weg, weil sie selbst eine Familie haben und nicht dreimal pro Woche auf dem Trainingsplatz stehen können. Wenn man bei einem Übungsleiter mit 50 Euro im Monat rechnet und das auf zehn Trainer hochrechnet, ist man bei einer stattlichen Summe“, erklärt Liebetanz. Die Trainer würden aber eine wichtige Rolle einnehmen, um die Jugendlichen von der Straße zu holen und sie in einer Gemeinschaft zusammenzuführen, ergänzt er.

Robert Laube empfiehlt größeren Gruppen neben einer Tischreservierung folgendes: „Man sollte am besten schon beim Einlass um 19 Uhr da sein.“ Und nicht erst zum Fassbieranstich eine Stunde später.

Zum ersten Mal wurde das Oktoberfest vor zwei Jahren gefeiert.

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