Steinschlag

Nach Steinschlag auf Wanderweg gibt Statiker Entwarnung

Eine Gerölllawine ist Mitte Oktober am Übergang zum Bootshaus an der Straße Zu den Sieben Hämmern in Blankenstein abgegangen.

Eine Gerölllawine ist Mitte Oktober am Übergang zum Bootshaus an der Straße Zu den Sieben Hämmern in Blankenstein abgegangen.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen.  Ein Wanderweg in Hattingen-Blankenstein war Mitte Oktober verschüttet worden. Nun wurden der Hang, die Bäume und die Mauern von Experten geprüft.

Nach dem Hangrutsch in Blankenstein wurde der Bereich jetzt geprüft. Die Touristik Eisenbahn Ruhrgebiet GmbH (TER), die für das Gelände zuständig ist, gibt vorerst Entwarnung.

Vor gut zwei Wochen war direkt über dem Wanderweg, der nahe der Ruhr entlangführt, Gestein abgerutscht. Die Schotterlawine hatte den gesamten Weg bedeckt. Immer wieder waren hier auch schon in der Vergangenheit Steine heruntergestürzt. So viele wie zuletzt waren es aber nicht.

Experte sieht keine Gefahr eines weiteres Hangrutsches

Einige Tage nach dem Vorfall hatte die TER den Weg, der kurz nach dem Abzweig zum Ruderverein Blankenstein verschüttet war, freiräumen lassen. Ein Prüfstatiker kontrollierte nun die Festigkeit des Hangs und seiner Bauwerke. An dieser Stelle befinden sich Rest einer alten Zeche, Mauern und andere Bauanlagen im Hang.

Der Statiker gibt Entwarnung, erklärt Bernd Haberhausen, Geschäftsführer der TER. „Alles kann bleiben wie es ist.“ Eine Gefahr für einen wiederholten Steinschlag sieht der Experte derzeit nicht. In den vergangenen Wochen habe es auch keine weiteren Vorfälle gegeben.

Bäume wurden kontrolliert

Auch die Bäume oberhalb des Weges wurden durch eine Fachfirma kontrolliert. Ein vertrockneter eher dünner Baum war bei dem Steinschlag Mitte Oktober mitgerissen worden. „Im Moment besteht da kein Handlungsbedarf. Die Bäume halten ja auch den Hang mit ihren Wurzeln“, erklärt Haberhausen.

Weitergehende Sicherungsmaßnahmen für den Blankensteiner Hang sind entsprechend derzeit nicht geplant. Auch die Stadt hatte den Bereich nicht als unmittelbar gefährlich eingeschätzt.

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