Eiscafé

„Melanies Eiscafé“ tischt in Niederwenigern 18 Sorten auf

Melanie Wagner mit Tochter Seljvet Hajruli in ihrem Eiscafé in Niederwenigern. Das Angebot soll um veganes und lactosefreies Eis erweitert werden.

Melanie Wagner mit Tochter Seljvet Hajruli in ihrem Eiscafé in Niederwenigern. Das Angebot soll um veganes und lactosefreies Eis erweitert werden.

Foto: Fischer

Hattingen.   Die Inhaberin des Eiscaféshat schon viele Stammkunden in Niederwenigern. Die Leckereien macht ihr Mann. Ihr Lehrberuf ist ein ganz anderer.

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Eigentlich ist Melanie Wagner (46) gelernte Zahnarzthelferin. Jetzt aber verkauft sie etwas, wofür sie gleich Putztipps geben könnte: Eis, von ihrem Gatten hergestellt. „Melanies Eiscafé“ liegt mitten in Niederwenigern an der Essener Straße 34.

Das Eismachen hat der gebürtige Mazedonier gelernt. Er ist Konditor – und hat laut seiner Frau „in namhaften Eiscafés gearbeitet“. Irgendwann entstand der Wunsch des Paares nach Selbstständigkeit. „Wir haben uns umgeschaut, haben ein, zwei Jahre mit dem Gedanken gespielt, sahen, dass hier das Ladenlokal frei war. Mein Mann erinnerte sich, dass er durch Niederwenigern gefahren ist und er die Gegend hier sehr ansprechend fand“, erinnert sich Melanie Wagner, die im Dienst eine Bluse mit dem Schriftzug des Eiscafés trägt. Das Paar lebt in Essen, fährt täglich nach Hattingen. Denn täglich ist geöffnet – im Winter von 11 bis 20 Uhr, im Sommer von 11 bis 21 Uhr. Das ist ein strammes Programm – bei drei Töchtern. Die jüngste ist vier Jahre alt, die 16-jährige Seljvet Hajruli absolviert bei Mama und Papa ihr Schülerpraktikum. Die 18-Jährige hilft auch oft mit.

Klassiker und wechselnde Sorten

18 Eissorten sind derzeit im Angebot. Neben den Klassikern wechseln die Sorten immer wieder. Da gibt es Yogurette Erdbeer-Rhabarber, Mandel, Snickers und Melone. „2018 wollen wir das Angebot auf 24 Sorten erweitern, auch lactosefreies und veganes Eis soll es geben“, blickt Melanie Wagner in die Zukunft. Schon jetzt gibt’s Eissorten auf Joghurt-Basis – Sorten auf Quarkbasis sollen folgen. In der kalten Jahreszeit gibt es Brüsseler Waffeln und Kuchen.

Die Inhaberin freut sich über viele Stammkunden. „Wir sind sehr positiv aufgenommen worden“, sagt Melanie Wagner, der die Selbstständigkeit Spaß macht. Selbst renoviert hat das Paar das 40 Quadratmeter große Lokal mit der gelben Wand und der indirekten Lichtleiste hinter der Theke, sieben Tischen mit Blumen und Stühlen. Ein Plakat von van Goghs Gemälde „Café de nuit“ ziert eine Wand. „Die Gäste sollen sich wohl fühlen“, sagt Melanie Wagner.

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