Rettungsdienst

Löschzug übernimmt in Sprockhövel seine neue Feuerwache

Schlüssel-Übergabe: Ralf Holtze und Volker Hoven, Jochen Neuhaus (Leiter Löschzug), Bürgermeister Uli Winkelmann und Feuerwehrchef Christian Zittlau (v.l.)

Schlüssel-Übergabe: Ralf Holtze und Volker Hoven, Jochen Neuhaus (Leiter Löschzug), Bürgermeister Uli Winkelmann und Feuerwehrchef Christian Zittlau (v.l.)

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Sprockhövel.  Verwaltung und ZGS in Sprockhövel haben die neue Feuerwache übergeben. 40 Kameraden haben eine neue und moderne Einsatzstation.

Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit steht die neue Feuerwache für den Löschzug Niedersprockhövel kurz vor der Fertigstellung. Stadtverwaltung und Zentrale Gebäudebewirtschaftung (ZGS) luden am Mittwochnachmittag zu einer internen Übergabe des Gerätehauses an die Freiwillige Feuerwehr an der Hiddinghauser Straße ein.

Feierstunde mit Bürgermeister

Den WAZ-Newsletter für Sprockhövel abonnieren - So geht sBürgermeister Ulli Winkelmann nutzte diese kleine Feierstunde, um allen an diesem Projekt Beteiligten zu danken. Der Beigeordnete Volker Hoven erinnerte an die Grundsteinlegung vor einem Jahr. „Das alte Gebäude in der Innenstadt entsprach überhaupt nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Feuerwache“, so Hoven. Das neue Feuerwehrgerätehaus ermögliche weit besser als zuvor gelebte Kameradschaft, der Beigeordnete wünschte der Abordnung des Löschzuges in Anwesenheit des Feuerwehrchefs Christian Zittlau, dass sie allzeit wohlbehalten von ihren Einsätzen für die Sicherheit der Bürgerschaft zurückkehren möchten.

Nach dem Abbau der Traglufthalle

ZGS-Chef Ralph Holtze erinnerte an die Zeit um 2017/18, als sich die Erkenntnis durchsetzte, dass im Zuge der Flüchtlingsunterbringung die Traglufthalle nicht mehr notwendig war. Auf Basis des Feuerwehrbedarfsplans entwarf Holtze damals die planerische Grundlage für die Wache an der Hiddinghauser Straße. „Zwar sind die Kosten hier für den Neubau höher als wenn wir am alten Standort umgebaut hätten, dafür haben wir eine weit attraktivere Lösung mit sechs statt fünf Fahrzeugstellplätzen in der Garage, Sozialraum, Sanitärbereich, Schulungs- und Umkleideräumen geschaffen“, so Holtze. 2,3 Millionen Euro waren für das Projekt veranschlagt worden, „die Baukosten bewegen sich nach aktuellem Stand bei 2,17 Millionen.“ Durch die im Entstehen begriffene Umgehungsstraße könne die Feuerwehr künftig weit schneller zu ihren Einsatzgebieten in Niedersprockhövel.

In zwei Wochen beginnt Umzug

Nach Auskunft der Verwaltung wird es jetzt noch etwa zwei Wochen dauern, bis alle Arbeiten in der Wache vollendet sind. Spätestens im Oktober wird dann der Umzug von der Innenstadt an die Hiddinghauser Straße erfolgen. Zurzeit sind etwa 40 aktive Frauen und Männer beim Löschzug Niedersprockhövel.

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