Stadtjubiläum

Landmarken in Sprockhövel erinnern an ehemalige Zechen

Die Kunsthäuser der Jugendlichen stehen an unterschiedlichen Stellen in der Stadt.  

Die Kunsthäuser der Jugendlichen stehen an unterschiedlichen Stellen in der Stadt.  

Foto: Stadt Sprockhövel

Sprockhövel.  Das Jugendzentrum Haßlinghausen hat zum Fünfzigsten der Stadt Sprockhövel eine Kunsthaus-Aktion gemacht.

Jammerschade, wie viele Veranstaltungen im laufenden Jahr, das doch den 50. Geburtstag der Stadt Sprockhövel zum Glanzlicht hat, wegen der Corona-Pandemie ausfallen mussten. Umso schöner, wenn kleinere Aktionen vom Sprockhöveler Nachwuchs mit Blick auf die geschichtliche Identität der Stadt doch noch natürlich unter veränderten Rahmenbedingungen und unter strengeren Spielregeln stattfinden konnten.

Erinnerung an vergessene Anlagen

So wie diese hier: Im Rahmen einer Ferienaktion des Jugendzentrum Haßlinghausen produzierten Kinder und Jugendliche in einer „Kunsthaus“-Aktion mehrere modulare Türme. Diese erinnern im Jahr des 50. Geburtstages der Stadt Sprockhövel an die zahlreichen ehemaligen Zechenanlagen. Als einzige erhalten und weithin sichtbar ist ja die Zeche „Alte Haase“. Doch es gab noch zahlreiche weitere Anlagen, teilweise deutlich kleiner, aber nicht weniger bedeutsam für den Aufstieg der Stadt.

Mehrere Modell in der Stadt verteilt

Mit Fantasie, Farbe, Akkuschrauber und tollen Ideen entwickelten die jugendlichen Teilnehmer unter der Anleitung des Kunstpädagogen Bastian Klocke mehrere Modelle, welche nun auch in der Stadt zu sehen sind. In einem einwöchigen Projekt setzten sich die Kinder mit dem Turmbau, der Geschichte der Stadt und ihren eigenen Ideen dazu auseinander. Weitere Angebote des „Kunsthauses“ waren in diesem Jahr ein Acrylmalkurs und zwei „Upcycling“-Werkstätten. Hierbei entstanden ebenfalls bunte, kreative und sehr sehenswerte Objekte und Bilder.

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