Kunstrasen

Kunstrasen-Bau in der Behrenbeck kann teurer werden

Der Sportplatz In der Behrenbeck in Holthausen. 

Foto: Volker Speckenwirth

Der Sportplatz In der Behrenbeck in Holthausen.  Foto: Volker Speckenwirth

Hattingen.   Sportplatz in der Behrenbeck ist mit Schlacke belastet. Machbarkeitsstudie soll klären, was das für den Kunstrasenplan der DJK Märkisch bedeutet.

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Die Mitglieder des Sportausschusses haben die Verwaltung in ihrer Sitzung am Dienstagabend beauftragt, ihre finanzielle Beteiligung an der Sanierung der Sportstätte In der Behrenbeck neu zu berechnen. Der Grund sind die schwierigen Bedingungen auf der Anlage, auf der die DJK Märkisch Hattingen einen Kunstrasenplatz bauen will.

174 000 Euro sind im städtischen Haushalt derzeit für die Neugestaltung des Tennenplatzes in Holthausen veranschlagt; Geld, das nach einer Kostenschätzung von 2011 reicht, um den Ascheplatz zu sanieren, das aber auch in die Umgestaltung zu einem Kunstrasenplatzes fließen darf (den Mehrbetrag müsste die DJK Märkisch tragen). Nach aktuellem Kenntnisstand allerdings genügten die 174 000 Euro nicht einmal für die Grundsanierung, befand der Ausschuss jetzt mehrheitlich.

Starkes Gefälle auf dem Sportplatz

Denn die Ascheplatz-Anlage weist nicht nur das seit langem bekannte starke Gefälle mit einem Höhenunterschied von rund zwei Metern zwischen beiden Außenlinien auf. Im Zuge von Probebohrungen durch die Ruhrkohle AG – infolge von Verfüllungen von Hohlräumen – wurde jüngst auch festgestellt, dass die Aufschüttung mit Hochofenschlacke belastet ist.

Um einschätzen zu können, was dies für die DJK Märkisch und ihren Kunstrasenplatz-Plan hinsichtlich der technischen Umsetzung und möglicher zusätzlicher finanzieller Kosten bedeutet, soll ein Planungsbüro eine Machbarkeitsstudie erstellen. Noch sei eine solche allerdings nicht beauftragt, sagte Dezernentin Beate Schiffer. Die DJK Märkisch habe aber bereits mitgeteilt, dass sie die Kosten der Machbarkeitsstudie nicht tragen könne.

Das Ziel, in Holthausen einen Kunstrasenplatz zu bauen, verfolgten die Fußballer der DJK Märkisch aber weiter, betonte Abteilungs-Geschäftsführer Thomas Behling. Und: Der im vergangenen September eigens dafür gegründete Förderverein sei „weiter auf Sponsorensuche“.

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