Straßenverkehr

Kostenplan für Pontonbrücke zwischen Bochum und Hattingen

Zurzeit ist der Straßenverkehr auf der Pontonbrücke untersagt. Bochum, Hattingen, der EN-Kreis und Essen arbeiten an der Wiedereröffnung. Foto:Hans Blossey

Zurzeit ist der Straßenverkehr auf der Pontonbrücke untersagt. Bochum, Hattingen, der EN-Kreis und Essen arbeiten an der Wiedereröffnung. Foto:Hans Blossey

Hattingen.  Die Stadt Hattingen beteiligt sich mit 118 000 Euro an Maßnahmen zur Wiedereröffnung zwischen Dahlhausen und Niederwenigern im Sommer 2019.

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Im Juli wurde der Acht-Punkte-Plan für die Wiedereröffnung der Pontonbrücke im zweiten Quartal 2019 erarbeitet – jetzt liegt der Kostenkatalog für die Umsetzung der Maßnahmen vor: Insgesamt soll eine halbe Million Euro in die Flussquerung zwischen Dahlhausen und Niederwenigern investiert werden – Hattingen beteiligt sich mit 118 000 Euro.

Vereinbarte Kostenverteilung bleibt bestehen

Die Kostenteilung, die bereits für den Fahrversuch vereinbart worden war, bleibt bestehen: Die Stadt Bochum und der Ennepe-Ruhr-Kreis tragen jeweils 30 Prozent, Hattingen und Essen beteiligen sich mit jeweils 20 Prozent. „Die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung der Brücke werden durch die Stadt Bochum durchgeführt. Hierfür erhält sie eine Verwaltungskostenpauschale von 15 Prozent auf die Investitionskosten“, heißt es in der Verwaltungs­vorlage für den Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss, der sich in der kommenden Woche mit der Pontonbrücke auseinandersetzt.

Im einzelnen schlüsseln sich die Kosten wie folgt auf: Fürs Einrichten einer Einbahnstraße und die Rotlicht-Überwachung werden 270 000 Euro investiert, der Neubau der ­Ampeln beläuft sich auf 120 000 Euro, dauerhafte Einrichtungen zur Verkehrslenkung kosten 50 000 Euro, Markierungen und Schilder 20 000 Euro. Hinzu kommt der Eigenanteil für den Einsatz der Verkehrshelfer (60 000 Euro/Jahr, Hattingen rund 12 000 Euro/Jahr).

Rückstellung sichert die Finanzierung

Bochum finanziert die Maßnahmen vor. Erst nach Fertigstellung gibt es eine detaillierte Aufstellung der tatsächlich entstandenen Kosten. Bei einer Überschreitung von mehr als 20 Prozent sollen aber alle Beteiligten informiert und das weitere Vorgehen abgestimmt werden.

Die Hattinger Verwaltung hat vorgesorgt: „Im Jahresabschluss 2017 wurde eine Rückstellung über 180 000 Euro gebildet“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Die Finanzierung sei somit sichergestellt.

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