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Kongress stellt sich weltpolitischen Herausforderungen

Der Internationaler Kongress  im DGB Tagungszentrum in Hattingen beschäftigt sich mit dem Thema: Projekte für ein Europa der Vielfalt.

Foto: Manfred Sander

Der Internationaler Kongress im DGB Tagungszentrum in Hattingen beschäftigt sich mit dem Thema: Projekte für ein Europa der Vielfalt. Foto: Manfred Sander

Hattingen.   Im DGB Jugendbildungszentrum Hattingen planen Vertreter von Jugendeinrichtungen 14 internationale Jugendcamps.

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Seit dieser Woche tagen Fachkräfte aus 42 Jugendeinrichtungen aus 17 europäischen Ländern im DGB Jugendbildungszentrum Hattingen. Sie planen dort vier Tage lang Jugendcamps, die im Sommer europaweit stattfinden werden.

Über drei Jahre hinweg unterhalten Jugendliche jeweils dreier Länder eine Partnerschaft und besuchen sich gegenseitig, um Projekte vor Ort umzusetzen. Bereits zum sechsten Mal in Folge findet das Vorbereitungstreffen in Hattingen statt, das europäische Begegnungen von Jugendlichen im Alter von 16 bis 22 Jahren fördert.

Katharina Teiting vom Internationalem Bildungs- und Begegnungszentrum (IBB e.V.) in Dortmund ist die Projektreferentin des Förderprogramms „ewoca³“. Sie weiß um die besonderen Herausforderungen, mit denen sich die Vertreter dieses Jahr auseinandersetzen müssen. „Wir bieten dieses Jahr zum Beispiel einen Workshop zur religiösen Vielfalt an. Jugendliche, die in christlich konservative Länder wie Polen oder Ungarn reisen, und selbst einer anderen Religion angehören, müssen besonders geschützt werden“, erklärt Teiting. Deshalb sollen die Fachkräfte auf diese Herausforderung vorbereitet werden.

Ein weiteres aktuelles Problem sei die Situation in der Türkei. „Fährt man hin oder nicht“, sei die Frage, mit der sich die Teilnehmer intensiv auseinandersetzen. Der Kongress „Projekte für ein Europa der Vielfalt“ wurde von Jürgen Schattmann, Gruppenleiter Jugend im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, eröffnet. Das Land und die Stiftung Mercator fördern das Projekt. Ob die nächste Projektreihe vom Land gefördert wird, ist noch nicht entschieden.

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