Ferienspaß

Kinder machen Brennnesseln im Wildnisferiencamp zu Nudelteig

Justus (8) hat auf dem Gelände der Wildnisschule Ruhrgebiet Am Zippe in Hattingen eine Blindschleiche gefunden. Er macht mit beim Wildnisferiencamp, das Teil des Ferienspaßes ist.

Justus (8) hat auf dem Gelände der Wildnisschule Ruhrgebiet Am Zippe in Hattingen eine Blindschleiche gefunden. Er macht mit beim Wildnisferiencamp, das Teil des Ferienspaßes ist.

Foto: Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen.  Das Wildnisferiencamp des Ferienspaßes in Hattingen bringt Kindern das Leben in und mit der Natur nah. Sie erkunden Tiere und kochen selbst.

Ob Schlangen, Frösche oder seltene Pflanzenarten – im Wildnisferiencamp Am Zippe können die Teilnehmer die heimische Natur erkunden.

„Die Kinder erleben bei uns die Natur“, erzählt Martin Maschka, Leiter der Wildnisschule Ruhrgebiet. Ihm besonders wichtig, dass die jungen Naturforscher möglichst selbstständig agieren und viel Freiraum haben.

Bei den Kindern kommt das Wildnisferiencamp des Ferienspaßes in Hattingen super an

Bei den Kindern kommt das super an. Sie sammeln mit Begeisterung Erfahrungen und Informationen. „Das ist das beste Feriencamp der Welt“, ruft Theo (10) fröhlich.

Er und sein Freund Finn (10) haben gerade mit einem Kescher einen Frosch gefangen. Stolz erzählen die Jungs, dass es sich hierbei um einen Wasserfrosch handelt. Wie man Froscharten durch Farbe oder Mustern unterscheiden kann, haben sie im Wildniscamp gelernt.

Die wissbegierigen Teilnehmer wirken nach drei Tagen schon wie Experten. Jacob (8) erzählt von den vom Aussterben bedrohten Tierarten auf dem Wildniscamp-Gelände : „Hierzu gehört der Schlammpeitzger oder der Kammmolch.“

Selbst gefangene Flusskrebse sind für junge Naturforscher ein Highlight

Die Kinder sind begeistert von den zahlreichen Lebewesen, die sie im Naturcamp fangen und beobachten können. Hierbei scheinen die fünf selbst gefangenen Flusskrebse ein besonderes Highlight zu sein. Doch auch die Blindschleichen und die Ringelnatter haben es den Kindern angetan. „Wir durften die Schlange sogar anfassen“, berichtet Hannah . Martin Maschka ist es wichtig, dass die Kinder auf diese Weise ein Gefühl für Natur- und Artenschutz bekommen.

Doch im Wildniscamp erfahren die Kinder nicht nur Neues über die Tiere. Sie schnitzen, lernen wie man ein Feuer macht – und dürfen sich ihr Essen selbst zubereiten. Maultaschen aus Brennnesselteig garen eben über dem offenen Feuer.

Auch eine Schlangensafari steht auf dem Programm. Luis (8) freut sich hierauf besonders. „Ich liebe die Natur“, erzählt er und ergänzt, wie gerne er draußen spielt – und wie sehr ihm das Camp gefällt.

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