FERIENSPASS

Kinder in Hattingen werden zu Cover-Stars von Musikalben

Aus der Froschperspektive sieht man ganz anders aus als auch aus der Vogelperspektive: Bei einem Workshop im Haus der Jugend testen Kinder, wie ein ausdrucksstarkes Foto für das Cover eines Musikalbums entstehen kann.

Aus der Froschperspektive sieht man ganz anders aus als auch aus der Vogelperspektive: Bei einem Workshop im Haus der Jugend testen Kinder, wie ein ausdrucksstarkes Foto für das Cover eines Musikalbums entstehen kann.

Foto: Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen.  Im Hattinger Haus der Jugend entwickeln Kinder mit Unterstützung von Designer Christof Becker eigene Cover. An welchen Stars sie sich orientieren.

Sich einmal als Star auf dem Cover eines Musikalbums präsentieren: Diesen Traum hegen viele junge Menschen – und Teilnehmer am Projekt „Cover Maker“ im Rahmen des Hattinger Ferienspaßes haben dazu derzeit sogar die Möglichkeit. Mit Fotograf und Designer Christof Becker planen und kreieren sie ihre eigenen Cover, fotografieren sich selbst in einem extra dafür aufgebauten Fotostudio im Haus der Jugend.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, die sieben teilnehmenden Kinder haben unzählige Möglichkeiten, sich selbst so in Szene zu setzen, wie sie es möchten. Sie können sich als Rapper vor die Skyline Manhattan projizieren oder als Popstar vor einem knallbunten Hintergrund posen.

Die Kinder überlegen selbst, wie sie sich inszenieren möchten

„Die Kinder überlegen sich ihre Namen selber, denken sich aus, wie sie sich inszenieren möchten, welche Musikrichtung ihr Künstler oder ihre Band haben soll und wie ein Logo aussehen könnte“, sagt Christof Becker, der die Mädchen und Jungen anleitet.

In einem ersten Schritt haben die Kinder bereits erprobt, welche Auswirkungen mögliche Perspektivwechsel haben. „Aus der Froschperspektive sieht man nämlich ganz anders aus als auch aus der Vogelperspektive“, erläutert Christof Becker.

Mal fehlt auf dem Foto der Kopf, mal die Füße

Schnell haben das auch Shiva und Lily erkannt, die sich gegenseitig vor der weißen Fotowand ablichten. Nach ein paar Versuchen, auf denen mal der Kopf, mal die Füße fehlen, knipsen sie schließlich das perfekte Foto für sich. Die beiden Mädchen haben auch schon eine Idee, wie ihr Cover aussehen soll – im Stile von Sängerin Billie Eilish, die sich mit ihrem unkonventionellen Stil in den vergangenen Monaten ganz nach vorne in die Charts katapultiert hat.

Ron und Till sehen sich hingegen eher als aufstrebende Rapkünstler und wählen den Künstler Samra, der zuletzt einen Nummer-eins-Hit feierte, zum Vorbild.

Bis aus den Ideen der Kinder letztlich Covers werden, dauert es aber noch ein wenig. In dieser Woche stellen die jungen Künstler ihre Werke fertig, die Präsentation der Arbeiten erfolgt dann am 23. August.

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