Rotary Club

Hattinger Tulpenzwiebelmarkt startet in die siebte Runde

FReuen sich auf den 7. Tulpenzwiebelmarkt des Rotary Club am Haus Kemnade:  Martin Serres, Bernhard Willim, Stefan Beber, die Sponsoren Joachim Stiller und Thomas Alexander sowie Präsident Joachim Zülch

FReuen sich auf den 7. Tulpenzwiebelmarkt des Rotary Club am Haus Kemnade: Martin Serres, Bernhard Willim, Stefan Beber, die Sponsoren Joachim Stiller und Thomas Alexander sowie Präsident Joachim Zülch

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen.  Es gibt wieder Tulpenzwiebeln: 24.000 Stück will der Rotary Club Hattingen am 28./29. September am Haus Kemnade für den guten Zweck verkaufen.

Orange Princess, Carnaval de Nice, Queen of Night und weitere 60 Sorten sind die Hauptattraktionen des 7. Tulpenzwiebelmarkts, der am 28. und 29. September im Hof der Burg Kemnade stattfindet.

Der Rotary Club Hattingen, der den Markt organisiert und die gesammelten Einnahmen an die vielen Hilfsprojekten des Service-Clubs weiterleitet, hat das Angebot erweitert. Der Markenkern der Veranstaltung soll aber nicht verloren gehen.

24.000 Tulpenzwiebeln sollen verkauft werden

„24.000 Tulpenzwiebeln wollen wir an den Mann und an die Frau bringen“, sagt Bernhard Willim, der Ideengeber und Projektbeauftragte des Tulpenmarkts. Die Zwiebeln kosten je Stück zwischen zwei und sechs Euro.

„Unsere Freunde und Mitglieder, die hinter den Ständen stehen, haben zudem einen Katalog mit allen Informationen über die jeweiligen Tulpen“, sagt Willim. Guter Service und die richtige Beratung sei da garantiert. „Fragen nach der Dicke der Zwiebeln, ob man die Tulpen abschneiden kann oder wann die spezielle Tulpe blüht, können ohne Probleme beantwortet werden“, so Willim.

Blühmischungen für Wildarten werden angeboten

Neben den Tulpenzwiebeln hat sich der Rotary Club auch dem Thema Umwelt- und Klimaschutz angenommen und bietet Blühmischungen für Wildarten an, die Bienen anlocken sollen, sowie Insektenhotels zum Verkauf an. „Diese Hotels werden von einer Behindertenwerkstatt produziert, in dem Projekt kommt Soziales direkt mit der Umwelt zusammen“, sagt Stefan Beber, Rotary-Mitglied.

Mit Einnahmen von etwa sechs- bis siebentausend Euro rechne der RC am letzten Septemberwochenende. Durch die Sponsoren habe man aber schon einen gewissen Grundstock an Geldern, dennoch hoffe man auf viele Gäste und Interessierte, die auch bei Kaffee und Kuchen zum Verweilen eingeladen sind, so Willim.

Tulpenmarkt hat schon eine gewisse Tradition

„Der Tulpenmarkt ist ja auf gewisse Art schon eine Tradition“, sagt Rotary-Präsident Joachim Zülch. „Der Markt ist etabliert und mit den vielen und besonderen Sorten haben wir ein Alleinstellungsmerkmal.“ Ideen, den Markt mit einem Trödelmarkt zu verbinden, seien schnell verworfen worden. „Da würden wir uns Markenkern aus den Augen verlieren“, so Zülch.

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