Putzen

Hattinger schwören beim Putzen auf die einfachen Mittel

Ein sauberes Tuch und ein wenig Wasser. Mehr braucht es für einige Hattinger gar nicht, um schwierige Stellen zu reinigen.

Ein sauberes Tuch und ein wenig Wasser. Mehr braucht es für einige Hattinger gar nicht, um schwierige Stellen zu reinigen.

Foto: Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Putzen in der Wohnung ist auch in Hattingen nicht beliebt. Schwer zu reinigen sind vor allem Heizkörper, Badezimmerspiegel und Kühlschränke.

Ob Putzmuffel oder begeisterte Putzteufel, jeder hat Stellen in seiner Wohnung oder in seinem Haus, die man so gar nicht gern putzt. Das geht den meisten Hattingern nicht anders.

„Bei uns ist es immer sehr mühsam, die Heizungen zu putzen“, sagt Birgit Meise. „Die sind teilweise schlecht zu erreichen und haben so kleine Zwischenräume.“ Doch wie löst man das Problem?

„Wenn ich mich dazu aufraffe, dann nehme ich meist eine Zahnbürste, Scheuermilch und ein Tuch zum Nachwischen“, erklärt Birgit Meise. Häufiger als zweimal im Jahr putzt sie die schwer zu erreichenden Heizkörper allerdings nicht, auch weil der Rücken danach immer schmerzt, so Meise.

„Ich stehe dann immer auf einem Stuhl“

Unbeliebt beim Reinigen ist auch der Kühlschrank, denn auch da gibt es Ecken, die nur schwer zu erwischen sind. „An die hinteren Ecken komme ich kaum heran, ich stehe dann immer auf einem Stuhl“, sagt Gabriele Schröter. Zudem sei es aufwendig, den Kühlschrank erst aus- und dann wieder einzuräumen und zwei Tage später stehe ohnehin wieder alles durcheinander, sagt sie.

„Ich nehme den Kühlschrank dann meist auseinander und reinige alles einzeln. Mit einem normalen Glasreiniger und einem Tuch geht das ganz gut“, berichtet Schröter, die ihr Kühlgerät trotz der Schwierigkeiten alle zwei bis drei Wochen putzt und aufräumt.

Zahnpasta-Spritzer, Fingerabdrücke und Staub sind häufig auf Badezimmerspiegeln zu finden. Das sieht unschön aus und daher gehört das Reinigen der Spiegel zum Putzalltag einiger Hattinger.

Streifenfrei soll es sein

„Unser Spiegel im Badezimmer wird häufig genutzt und so sieht er dann auch aus“, sagt Karin Seufert. Der eine oder andere wische die Spritzer eben schnell mit einem Handtuch weg, doch dann entstehen Streifen. „Also putze ich den Badezimmerschrank und den Spiegel fast jeden zweiten Tag. Dazu reicht ein bisschen Wasser und ein Mikrofasertuch. Besondere Mittel nehme ich nicht“, sagt Karin Seufert.

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