Kirchentag

Hattinger Gemeinden wirken beim Kirchentag in Dortmund mit

Beim Segen zur Nacht sollen am Mittwochabend Zehntausende Kirchentagsbesucher in der Dortmunder Innenstadt Kerzen entzünden. Ein besonderer Moment – wie hier beim Kirchentag in Bremen 2009.

Beim Segen zur Nacht sollen am Mittwochabend Zehntausende Kirchentagsbesucher in der Dortmunder Innenstadt Kerzen entzünden. Ein besonderer Moment – wie hier beim Kirchentag in Bremen 2009.

Foto: STEFAN AREND / epd

Hattingen.   Am Mittwoch beginnt der Evangelische Kirchentag in Dortmund. Auch aus den Hattinger Gemeinden bieten Ehrenamtliche dann Aktionen und Musik.

Wenn am morgigen Mittwoch der Deutsche Evangelische Kirchentag beginnt, wird Dortmund seine Gäste mit einem großen Straßenfest in der Innenstadt begrüßen. Beim „Abend der Begegnung“ wird der Kirchenkreis Hattingen-Witten mit rund 120 Frauen und Männern vor Ort sein. Die Ehrenamtlichen werden nicht nur für Essen und Trinken, sondern auch für Musik und besondere Aktionen sorgen.

Festmeile vom Dortmunder Hauptbahnhof bis zum Stadtgarten

Vom Dortmunder Hauptbahnhof bis zum Stadtgarten, von der Kampstraße bis zum Ostwall zieht sich die Festmeile, auf der die Kirchentagsbesucher begrüßt werden. Julia Holtz wird mitfeiern. Die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Hattingen-Witten hofft, dass der Kirchentag – „eine logistische Glanzleistung“ – zu einem sichtbaren Signal wird, „dass Kirche immer noch eine lebendige Kraft ist“.

„Da machste wat mit“ lautet das Motto des Feier-Abends, der um 18.30 Uhr nach den Eröffnungsgottesdiensten beginnt und gegen 22.45 Uhr nach dem Segen zur Nacht endet. Zum Auftakt des Kirchentages werden rund 200.000 Menschen in Dortmund erwartet. Besucher können sich auf rund 300 Mitmach- und Essensstände freuen.

Hattinger bauen auf der Hansastraße Stände auf

Die Ehrenamtlichen aus Hattingen und Witten sind auf der Hansastraße zu finden und – wenn es um Kulinarisches geht – auf der angrenzenden Kampstraße. Dort hat der Koch Mark Neuhaus die Mütze auf. Rund 3500 Essen halten die Ehrenamtlichen aus Hattingen und Witten an diesem Abend für die Kirchentagsbesucher bereit. „Es gibt auch Bratkartoffeln und Bütterkes“, weiß Hans Werner Ludwig, Kirchentagsbeauftragter des Kirchenkreises.

Auf der Hansastraße bauen die Hattinger und Wittener zehn Stände auf, an denen sie verschiedene Aktionen anbieten. So sind die Mitarbeiter des Offenen Ganztags in evangelischer Trägerschaft dabei. Die Hattinger aus der Erik-Nölting-Grundschule, der Heggerfeldschule und der Bruchfeldschule bauen ein Großschach auf.

500 Sänger bilden einen Chor zum Kirchentag

An einem riesigen Planschbecken werden die Religionslehrer der Schulen, unter anderem der Realschule Grünstraße, zu finden sein, verrät Superintendentin Julia Holtz. Ihre Aktion trägt den Namen „Vertrauensboote“. Immerhin lautet die Losung des Kirchentags „Was für ein Vertrauen“.

Auch musikalisch unterstützen Hattinger die Feiern. Geplant ist ein Auftritt der Big Blast Company, sagt Holtz. Im Eingangsbereich des Karstadthauses auf dem Westenhellweg spielt Pfarrer Udo Polenske seine Drehorgel. Beim „Abend der Begegnung“ am Mittwoch ist der Kirchenkreis beteiligt am Projekt „Der Chor ist der Star“. Rund 500 Sänger werden auf der Großbühne am Hansaplatz auftreten. Los geht’s um 20.30 Uhr, Schluss ist um 22 Uhr.

Abschluss-Gottesdienst mit Abendmahl von der Superintendentin

Die Superintendentin verteilt schließlich im Stadion-Gottesdienst am Sonntag das Abendmahl. „Dabei werde ich auch von zwei Hattingern unterstützt“, freut sie sich.

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