KAM

Hattingens größtes Freiluft-Restaurant begeistert die Gäste

Die Stimmung auf dem KAM in Hattingen ist hervorragend, die Tische sind heiß umkämpft. Diese Dahlhauser reisten über die Schwimmbrücke an.

Die Stimmung auf dem KAM in Hattingen ist hervorragend, die Tische sind heiß umkämpft. Diese Dahlhauser reisten über die Schwimmbrücke an.

Foto: Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen.   Der Kulinarische Altstadtmarkt (KAM) in Hattingen ist ein Erfolg. Die Besucher schätzen am Food-Festival das Ambiente zwischen Fachwerkhäusern.

25 Jahre Kulinarischer Altstadtmarkt Hattingen – das bedeutete in den vergangenen vier Tagen ein Vierteljahrhundert leckeres Essen, guter Wein und gesellige Gemütlichkeit mit Familie und Freunden im Schatten der St.-Georgs-Kirche. Besucher schätzen vor allem die besondere Atmosphäre der Altstadt.

Unter dem Motto „25 Jahre lecker“ verwandeln die Hattinger und Sprockhöveler KAM-Wirte von Gasthaus Weiß, Haus Kemnade, Restaurant Poseidon, Diergardts Kühler Grund, Hotel-Restaurant An de Krüpe und Hotel & Restaurant Eggers die Altstadt-Kulisse wieder einmal in das größte Freiluft-Restaurant der Stadt und bieten abwechslungsreiche Köstlichkeiten.

Kunsthandwerk und Feinkost an Marktständen

Ein Bummel durch die Gassen der Stadt, vor oder nach dem Essen, macht den Besuch des „Food-Festivals“ zu einem besonderen Erlebnis: Unter dem Motto „Schlemmen und schlendern“ findet parallel der Genussmarkt Kunst & Co. in der gesamten Altstadt statt – Shopping mit historischem Flair, bei dem es einige Unikate zu erstehen gibt.

Rund 50 Kunsthandwerker und Designer präsentieren außergewöhnliche Schmuckstücke, exklusive handgefertigte Holzdekorationen und -schneidebretter sowie Wissenswertes rund um das Thema Holzpflege. Regionale Produzenten bieten Feinkost wie ausgewählte Senfsorten von der Historischen Senfmühle Monschau und die handgeernteten kaltgepressten Olivenöle Di’Efhon aus eigenem Anbau.

Am Stand des Poseidon sind Gambas und Ouzo gefragt

„Ich kann wirklich nicht meckern“, berichtet Poseidon-Wirt Athanasios Chalos. ,,Die Gerichte laufen alle sehr gut – am besten kommen die gebratenen Gambas mit Bavette-Nudeln an.“ An Fronleichnam seien etwas weniger Leute da gewesen, weil es ein bisschen geregnet hat. “Aber schon am Freitagabend war es wieder sehr voll und zum ersten Mal in der KAM-Geschichte des Poseidons wurde enorm viel Ouzo getrunken. „Alles läuft durchweg positiv. Das einzig Negative ist, dass wir am Montag beim Abbau eine Menge schleppen müssen.“

Auch Uwe Weiß, Wirt des Gasthauses Weiß, zeigt sich sehr zufrieden: „Wenn das Wetter passt, ist der Platz gut besucht. Schon am Nachmittag ist bei uns fast jeder Tisch besetzt. Zum Abend werden es nochmal mehr Gäste. Das beliebteste Gericht ist unser Straußenburger mit Süßkartoffelstiften“.

Viele Besucher des KAM reisen extra an

Den Straußenburger lassen sich auch Thomas Sinning (56) aus Hattingen und sein Geschäftskollege Serge Klopotnoj (26) aus Witten schmecken. Sie haben einen der Tische neben dem Stand von Gasthaus Weiß reserviert. „Die Ente war super, und auch der Straußenburger ist sensationell“, sagt Thomas Sinning. „Der KAM ist immer wieder eine gute Gelegenheit, das Beisammensein unter Freunden mit einem geschäftlichen Treffen zu verbinden“, sagt der Inhaber eines Tresorgeschäfts.

Seine Lebenspartnerin Nadine Nowakowski (35) besucht den KAM zum ersten Mal. Die Wirtschaftspsychologin ist dafür extra sechs Stunden mit dem Zug aus Ulm angereist und nutzt den Besuch in Hattingen nicht nur für ein leckeres Essen, sondern auch für einen Bummel durch die Geschäfte.

Auch Theo Freistühler (59) aus Dahlhausen fühlt sich wohl: „Ich bin begeistert – man trifft hier nette Leute in einer schönen Atmosphäre.“

Hier gibt es mehr Bilder vom Kulinarischen Altstadtmarkt in Hattingen:

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