Am Ende der Woche

Hattingen zwischen offenen Fragen und guten Nachrichten

Ulrich Laibacher, Leiter der WAZ-Redaktion Hattingen

Ulrich Laibacher, Leiter der WAZ-Redaktion Hattingen

Foto: Volker Speckenwirth / WAZ

Hattingen.  Hattingen hat die Inzidenzmarke 100 gerissen. Es gibt viele sorgenvolle Fragen zu Schulen und Krankenhäusern. Aber auch gute Nachrichten.

Corona hält die Welt in Atem. Und auch in Hattingen spitzt sich die Lage zu. Tag für Tag ist in dieser Woche der Inzidenzwert in die Höhe geklettert. Am Freitag haben­ auch wir die Marke von 100 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gerissen.

Abstand halten, Maske tragen, Hände waschen – das ist klar. Doch viele Fragen bleiben. Wie gelingt der Schulstart nach den Ferien? Können weitere Ausbrüche in Kliniken wie zuletzt im St.-Elisabeth-Krankenhaus in Niederwenigern verhindert werden? Was geschieht in den Altenheimen?

Ruhe und Eigenverantwortung würden schon viel helfen

Die nächsten Tage und Wochen entscheiden, wie wir durch den Corona-Winter kommen. Ruhe und Eigenverantwortung würden schon viel helfen. Das haben wir selbst in der Hand. Und vielleicht ist auch der Blick auf positive Dinge hilfreich. Denn die gibt es durchaus. Auch in Hattingen. Auch in dieser Woche.

Der „Virtuelle Chor“ der Deutschen Chorjugend hat einen „Opus Klassik“ gewonnen. Das Musikvideo wurde in Hattingen gedreht. Der Heimatverein Hattingen/Ruhr hat den 3. Platz beim Heimatpreis des EN-Kreises belegt. Ausgezeichnet wurde damit der Schulschreibwettbewerb.

Die Klimamanagerin hat ihre Arbeit aufgenommen

Hund Toffee erobert Instagram. 13.000 Nutzer sind Fans des Hattinger Vierbeiners. Die Klimamanagerin hat ihre Arbeit aufgenommen und will die Bürger gezielt beraten.

Gute Nachrichten machen noch keine heile Welt. Aber sie können ein wenig durch trübe Tage helfen. Ich wünsche Ihnen eine gesunde nächste Woche.

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