Feuerwehr

Hattingen: Zwei Feuerwehr-Einsätze am Donnerstagabend

Zwei Mal musste die Feuerwehr am Donnerstagabend in Hattingen ausrücken. (Symbolbild)

Zwei Mal musste die Feuerwehr am Donnerstagabend in Hattingen ausrücken. (Symbolbild)

Foto: Dietmar Wäsche / Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Die Feuerwehr Hattingen musste am Donnerstagabend zwei Mal ausrücken. Aus einem Auto trat Gas aus und ein Herd brannte nach einem Kochunfall.

Gleich zwei Mal innerhalb von kurzer Zeit musste die Hattinger Feuerwehr am Donnerstagabend ausrücken. Das meldet die Feuerwehr am Freitagmorgen. Beim ersten Einsatz ging es um austretendes Gas aus einem PKW, danach folgte ein Rettungseinsatz aus einer verrauchten Wohnung.

Gastank ließ sich nicht schließen

Gegen 18 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer Tankstelle gerufen. Hier hatte eine Frau ihr gasbetriebenes Auto betankt, konnte danach jedoch den Gastank nicht mehr schließen, sodass Gas austrat.

Zunächst mussten die Feuerwehrleute das Tankstellengelände absperren, gleichzeitig nahmen sich die Einsatzkräfte der Lage am Auto an. Ihnen gelang es, den Tank wieder zu verschließen. Parallel dazu konnte das bereits ausgetretene Gas mit einem Hochleistungslüfter verteilt und somit die Konzentration verringert werden. Abschließend bekam die Fahrerin ihr Auto wieder, durfte damit allerdings nicht weiterfahren.

Wohnungsbrand beim Kochen

Der Einsatz war um 19 Uhr beendet, doch schon um 19.20 Uhr mussten die Feuerwehrleute wieder ausrücken, diesmal an die Theresia-Albers-Straße. Hier war eine Frau beim Kochen gestürzt und konnte nicht mehr aufstehen. Das auf dem Herd stehende Essen hatte bereits Feuer gefangen. Glücklicherweise konnte die Bewohnerin selbst noch die Feuerwehr alarmieren und die Lage darstellen, parallel hatten aber auch Nachbarn den anschlagenden Heimrauchmelder gehört und gemeldet.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Wohnung bereits stark verraucht. Die Einsatzkräfte mussten die Tür gewaltsam öffnen, um die Bewohnerin aus der Wohnung zu befreien. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt und später auch in ein Krankenhaus gebracht, während die Feuerwehrleute den Brand am Herd bekämpften.

Abschließend mussten Wohnung und Treppenraum mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit werden und die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. Bei beiden Einsätzen waren die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr im Einsatz. Die für den Wohnungsbrand zunächst angeforderte Verstärkung freiwilliger Einheiten aus Mitte und Nord brauchten dann nicht mehr zu kommen.

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