BAUPROJEKT

Hattingen: Wiese am Altenheim St. Josef soll bebaut werden

Auf dieser Wiese direkt neben dem jüdischen Friedhof unterhalb des Altenheims St. Josef in Hattingen sollen altengerechte Seniorenwohnungen und Demenzwohngruppen entstehen.

Auf dieser Wiese direkt neben dem jüdischen Friedhof unterhalb des Altenheims St. Josef in Hattingen sollen altengerechte Seniorenwohnungen und Demenzwohngruppen entstehen.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Ungenutzte Wiesen- und Weidenflächen neben dem Altenpflegeheim St. Josef in HattIngen sollen bebaut werden. Das genau ist geplant.

Zusätzliche barrierefreie und vornehmlich altengerechte Seniorenwohnungen, Demenzwohngruppen und eine Tagespflege sollen in der Brandtstraße neben dem bereits bestehenden Altenpflegeheim St. Josef entstehen. Investor für das Vorhaben, das jetzt im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt wurde, ist die Theresia-Albers-Stiftung und die Pro Secur GmbH.

Die gute Infrastruktur, die Nähe zur Hattinger Innenstadt und das bereits vorhandene Pflegeheim sprechen für die Realisierung von Wohnbebauung und ergänzende gesundheitliche Nutzungen, heißt es in der Sitzungsvorlage der Stadtverwaltung. Für das Bauvorhaben sollen dabei bislang ungenutzte Wiesen- und Weidenflächen genutzt werden. Die neuen Bauflächen erstrecken sich bis zur Blankensteiner Straße und grenzen jeweils an den parkähnlichen Garten mit Tiergehegen des Altenpflegeheims.

Gute Balance zwischen Anbau und vorhandenen grünen Erholungsflächen

„Durch den Erhalt der Grünfläche soll außerdem eine gute Balance zwischen dem neuen Anbau und vorhandenen grünen Erholungsflächen erhalten bleiben“, betont Baudezernent Jens Hendrix.

Der westliche Teil des Quartiers wird durch die private Theresia-Albers-Straße erschlossen, an der auch die zusätzlich erforderlichen Pkw-Stellplätze angelegt werden sollen. Der östliche Teil des Quartiers erhält eine direkte Zufahrt von der Brandtstraße.

Stadtentwicklungsausschuss votiert einstimmig für den vorgestellten Entwurf

Auch wenn die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses einstimmig für den vorgestellten Entwurf votierten, so regten sie doch an, dass die Stadtverwaltung Folgendes prüfen möge: eine mögliche Öffnung der Brandstraße, um das durch die Baumaßnahmen zusätzlich aufkommende Verkehrsaufkommen anders abzuwickeln; die Schaffung zusätzlicher Parkplätze und einer Bushaltestelle auf der Blankensteiner Straße. Im Anschluss an die Prüfung dieser Anregungen findet im nächsten Schritt eine Offenlage des Bebauungsplanentwurfs statt.

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