Straßensanierung

Hattingen: Werksstraße bleibt auf Jahre eine Schlaglochpiste

Die Schlaglöcher auf der Werksstraße sind für Radler wie für Autofahrer eine Zumutung. Daran wird sich wohl so schnell nichts ändern.

Die Schlaglöcher auf der Werksstraße sind für Radler wie für Autofahrer eine Zumutung. Daran wird sich wohl so schnell nichts ändern.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Die Stadt Hattingen hat die Vollsanierung der Zufahrtsstraße zum Industriemuseum noch nicht terminiert. Bis 2023 sind sechs andere Straßen dran.

Der Zustand der Werksstraße ist eine städtebauliche Katastrophe. Das sieht nicht nur Marc Bartrina so. Der FDP-Stadtverordnete bemerkte jetzt mit einem Augenzwinkern, inzwischen würden in den Schlaglöchern ganze Autos versinken. Wahr ist, dass sich an dem Zustand auf Jahre hinaus nichts ändern wird.

Knapp 1,2 Millionen Euro hat die Stadt 2018 in die Sanierung kommunaler Straßen investiert – so viel wie nie zuvor. Im laufenden Jahr werden rund 517.000 Euro verbaut. Angefasst wurden und werden im Rahmen des fortlaufenden Sanierungsprogramms allerdings nur Straßen, bei denen die Deckschichten erneuert, die Gehwege ausgebessert oder die Bordsteine abgesenkt werden. Meist kosten die Arbeiten fünfstellige Summen.

2020 will die Bauverwaltung zwei kleinere Vollausbauten in Angriff nehmen

Um die dicken Brocken macht die Verwaltung zunächst einmal einen Bogen. Vollausbau nennt sich die Bauweise, bei der auch der Straßenuntergrund saniert wird. Das klingt teuer und ist es auch.

2020 will die Bauverwaltung zunächst zwei kleinere Vollausbauten in Angriff nehmen. Die Straßen vor der Bildungsstätte Welper und Am Rosenberg werden für 420.000 beziehungsweise 665.000 Euro komplett saniert. Dann stehen Millionen-Vorhaben an.

Dahlhauser Straße und Am Büchsenschütz werden richtig teuer

Im Jahr 2021 sollen die Tippelstraße und die Rathenaustraße für jeweils gut eine Million Euro auf den neusten Stand gebracht werden. Ursprünglich waren diese Maßnahmen einmal für 2020 beziehungsweise 2019 geplant.

Richtig teuer wird es dann in den Jahren 2022 und 2023. Dann soll der Vollausbau an der Dahlhauser Straße von der Regerstraße bis zur Stadtgrenze für 3,8 Millionen sowie Am Büchsenschütz von der Werksstraße bis zur Brandstraße für 4,2 Millionen Euro durchgeführt werden.

Ab 2024 ist der Berger Weg dran

Unter der Rubrik „Weitere Maßnahmen ab 2024“ findet sich zurzeit nur noch ein weiterer Vollausbau: der Berger Weg. Er soll in drei Teilabschnitten renoviert werden.

Was auch immer in den Schlaglöchern auf der Werksstraße versinkt – bis mindestens 2025 wird das wohl so bleiben.

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