Corona-Krise

Hattingen & Sprockhövel: Supermärkte am Sonntag geschlossen

Einkaufen ja, aber nicht am Sonntag: Die Supermärkte in Hattingen und Sprockhövel nutzen die Ausnahmegenehmigung nicht.

Einkaufen ja, aber nicht am Sonntag: Die Supermärkte in Hattingen und Sprockhövel nutzen die Ausnahmegenehmigung nicht.

Foto: Peter Steffen / dpa

Hattingen/Sprockhövel.  Supermärkte dürfen in Zeiten der Corona-Krise auch an den Sonntagen öffnen – die Händler in Hattingen und Sprockhövel lassen ihre Läden aber zu.

Den Lebensmittelhändlern ist es aufgrund der Coronakrise aktuell erlaubt, ihr Geschäft auch sonntags zu öffnen – von dieser Möglichkeit machen die Supermärkte in Hattingen und Sprockhövel aber am kommenden Wochenende keinen Gebrauch.

Weder Edeka Winter, Kaufland, Aldi noch die verschiedenen Rewe-Märkte (Lenk, Uhl, Fritsche) ändern in der nächster Zeit ihre Öffnungszeiten, hat eine Umfrage der WAZ-Redaktion ergeben. Das heißt auch, dass am Sonntag die Geschäfte geschlossen haben.

Mitarbeiter schon in einem hohen Maß belastet

„Das ist auch aktuell einfach überhaupt nicht möglich“, sagt Regina Fritsche, geschäftsführende Gesellschafterin des Rewe Fritsche in Niedersprockhövel. „Das gibt die schwierige Situation derzeit nicht her.“ Die Mitarbeiter seien ohnehin schon in einen hohen Maß belastet, so Fritsche.

Kunden können aber weiterhin an allen Werktagen ganz normal ihre Lebensmittel ohne Beschränkungen einkaufen gehen, denn alle Supermärkte haben zu den regulären Zeiten geöffnet. Allerdings sollen die Kunden auf einen Mindestabstand von zwei Metern zueinander achten.

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