Mein Geschäft

Hattingen: Sehenswert bietet Zauberlinsen und BO/44-Brillen

Auf Beratung, gründliche Untersuchungen, von Hand gefertigte Brillgestelle, guten Werkstattservice legen die Inhaber des Geschäfts „Sehenswert“ in Hattingen, Stefanie Poggenpohl und Felix Mats Weber, wert. Sie sind beide staatlich geprüfte Augenoptiker und Augenoptikermeister.

Auf Beratung, gründliche Untersuchungen, von Hand gefertigte Brillgestelle, guten Werkstattservice legen die Inhaber des Geschäfts „Sehenswert“ in Hattingen, Stefanie Poggenpohl und Felix Mats Weber, wert. Sie sind beide staatlich geprüfte Augenoptiker und Augenoptikermeister.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Zwei staatlich geprüfte Augenoptiker führen „Sehenswert“ in Hattingen. Sie bieten Zauberlinsen und haben für Brillenmanufakturen Gebietsrechte.

Zauberlinsen gibt es bei „Sehenswert“ in Hattingen. Stefanie Poggenpohl und Felix Mats Weber kennen auch den Fachbegriff dafür: „orthokeratologische Kontaktlinse“. Die beiden staatlich geprüften Augenoptiker und Augenoptikermeister haben Ende November 2019 im St.-Georgs-Viertel ihr Optiker-Geschäft eröffnet.

Das Duo führt im 80 Quadratmeter großen Geschäft einige Brillenmarken, „für die wir das Gebietsrecht haben“. Die Gestelle von „BO/44“, einer Bochumer Brillenmanufaktur, tummeln sich neben Helm, Kohle und Grubenlampe. Gestelle der Firmen Andy Wolf, Lunor, Coblens, Flair, Barton Perreira, Mini Eyewear, Minadi, Rodenstock, aber auch von Gant oder Guess gibt’s.

Augenoptikermeister des Geschäfts „Sehenswert“ in Hattingen bieten Besonderes

Die Gläser kommen in jedem Fall von Rodenstock. „Wir haben auch biometrische Gleitsichtgläser, dafür werden zwei Pupillenweiten gemessen. Oft haben Kunden bei Dunkelheit eine andere Sehstärke, sehen beim Autofahren abends schlecht mit ihren normalen Gleitsichtgläsern. Das ist bei dem biometrischen anders. Die Spontanverträglichkeit ist super und wir bekommen gutes Feedback“, sagt Poggenpohl (31).

Das richtige Gestell für die Kunden ist meistens schnell gefunden. „Oft ist es eines der ersten drei, die wir empfehlen“, erklärt Weber (25). Viel länger, „und da sind einige Kunden wirklich verwundert“, berichtet Poggenpohl, dauern die Untersuchungen vorher.

Augengesundheit steht bei „Sehenswert“ im Fokus

Denn das Duo fühlt sich nicht nur verantwortlich für das Gestell und die Gläser, sondern für die Augengesundheit der Kunden generell. „Mancher staunt schon, wenn wir beim Anamnese-Gespräch danach fragen, welche Medikamente eingenommen werden, welche Krankheiten vorliegen. Das alles kann großen Einfluss auf das Sehen haben. Darum fragen wir Doppelbildern, Kopfschmerzen, bei einer Freundin habe ich schon eine seltene Augenkrankheit frühzeitig entdeckt“, erörtert Poggenpohl. Und darum vereinbaren die beiden Augenoptiker auch gern einen Termin für die Beratung.

Als Dienstleistung bietet das Team vieles – von der Augeninnendruck-Messung über den Netzhautscan bis zum so genannten „Dry Eye Report“. „Wir ermitteln die Ursache für trockene Augen. Da gibt es nämlich verschiedene. Und nicht immer helfen die Hyaluron-Tropfen, die viele nehmen“, so Poggenpohl.

Zauberlinsen werden nur über Nacht getragen

Während Weber sich um Beratung und die Werkstatt kümmert, liegt der Schwerpunkt von Poggenpohl auf Betriebswirtschaft, Beratung – auch für Kontaktlinsen. Linsen „von der Stange“ gibt es bei Sehenswert nicht.

Für Kurzsichtige gibt es so genannte Ortho-K-Linsen, die nur nachts getragen werden und die Hornhaut formen – tagsüber können Betroffene dann ohne Linse oder Brille gut sehen. „Auch bei Linsen schauen wir, welches Material die Kunden vertragen, was genau sie brauchen“, betont Poggenpohl.

Weber hat sie am ersten Ausbildungstag bei einer Optiker-Kette kennen gelernt, beide verstanden sich gleich, bildeten sich danach an der Höheren Fachschule für Augenoptik Köln weiter fort. Schon dabei entstand die Idee zur Selbstständigkeit – und noch vor der Abschlussprüfung 2019 gründeten beide die Sehenswert GmbH – in Hattingen, weil Stefanie Poggenpohl hierher kommt. Als „beste Freunde fürs Leben“ bezeichnen sich die beiden Jungunternehmer, die vier Monate nach Erhalt des Meisterbriefes Sehenswert eröffneten.

Sie möchten, dass sich die Kunden im Laden wohl, ein wenig wie daheim fühlen. „Darum haben wir nicht die typischen kleinen Beratungstische, sondern einen langen Tisch wie in einem Esszimmer“, erklärt Poggenpohl. Darüber hängen viele Lampen auf unterschiedlichen Höhen, von der Decke recken grüne Kunstpflanzen ihre Blätter gen Boden.

Inhaber engagieren sich im Verein „Wir im St.-Georgs-Viertel“

Grüner Klee, Farne und Blätter finden sich auch an einer Wand und bilden einen schönen Hintergrund für die Brillen. Die sind nicht nur da präsentiert, sondern auch auf unterschiedlich farbigen Regalen, in beleuchteten kleinen Kästchen an der Wand.

Im St.-Georgs-Viertel fühlen sich beide wohl: „Wir sind im Verein Wir im St.-Georgs-Viertel und mit den Inhabern der Confiserie Harmonie befreundet, wir haben ja fast parallel eröffnet. Wir setzen uns auch abends manchmal zusammen“, sagt Weber.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben