Ausbildung

Hattingen: Schüler nutzen digitale Ausbildungsmesse gut

Viele Veranstalter setzten sich dafür ein, dass die digitale Ausbildungsmesse in der Region unter Federführung der Agentur Mark gelingen konnte. MIt dabei waren EN-Kreis mit Jobcenter EN, Wirtschaftsförderugnagentur Ennepe-Ruhr (mit Sitz in Hattingen).

Viele Veranstalter setzten sich dafür ein, dass die digitale Ausbildungsmesse in der Region unter Federführung der Agentur Mark gelingen konnte. MIt dabei waren EN-Kreis mit Jobcenter EN, Wirtschaftsförderugnagentur Ennepe-Ruhr (mit Sitz in Hattingen).

Foto: agentur mark

Hattingen.  Eine Roadshow sollte die erfolgreiche erste digitale Ausbildungsmesse in Hattingen und der Region ergänzen. Corona-bedingt wird sie verschoben.

Corona bescherte Hattingen die erste digitale Ausbildungsmesse in der Region. Sie war ein Erfolg, resümiert Katja Kamlage von der EN-Agentur mit Sitz in Hattingen. Die als Ergänzung geplante Roadshow muss aufs kommende Jahr verschoben werden.

Über 1.800 Jugendliche aus dem EN-Kreis, dem Märkischen Kreis und Hagen haben an dieser Premiere teilgenommen. Um bei dem Angebot, das die Agentur Mark federführend für viele Veranstaltungspartner organisiert hat, dabei sein zu können, saßen teils auch mehrere Jugendliche vor einem Tablet oder Schulcomputer. „Darum dürften es unterm Strich noch viel mehr Schüler gewesen sein“, so Kamlage. Mit 5000 Teilnehmern hatten die Veranstalter im Vorfeld gerechnet.

In Hattingen besuchen Jugendliche von zwei Schulen die digitale Ausbildungsmesse

In Hattingen besuchten Schüler der Realschule Grünstraße und des Berufskollegs die digitale Messe . „Die Schüler der Realschule konnten sogar noch ein Online-Vorbereitungsseminar bekommen“, sagt Kamlage.

Die Jugendlichen trafen in diesem Jahr virtuell und nicht im Busdepot der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr auf 100 Unternehmen – 13 davon aus dem EN-Kreis – auf der Suche nach Fachkräften. Die Firmen boten Präsentationen und digitale Betriebsbegehungen, eingespielte Handyschnipsel und lebhafte Dialoge, stellt Kamlage dar.

Erfolgreiche digitale Messe ist kein Ersatz für die Präsenzveranstaltung

Um die Messe abschließend bewerten zu können, gelte es aber, weitere Meinungen und Erfahrungen einzuholen. „Allerdings ist auch klar: Eine digitale Ausbildungsmesse kann eine große Präsenzveranstaltung wie die Ausbildungsmesse Ennepe-Ruhr nicht ersetzen“, so Katja Kamlage. Besonders die persönlichen Gespräche unter vier Augen fehlte – und die Möglichkeit, am Stand vorbeikommende Jugendliche anzusprechen.

Dieses Manko hätte die für diese Tage geplante Roadshow EN ein wenig auffangen sollen: Geplant war, dass bis zu acht Unternehmen einen Tag lang eine Schule besuchen, um Neunt- und Zehntklässler über ihre Angebote rund um die Ausbildung zu informieren und unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln das Face-to-Face-Gespräch zu suchen. „22 Unternehmen haben wir dafür gewinnen können“, sagt Kamlage.

Roadshow muss Corona-bedingt auf das kommende Jahr verschoben werden

Corona-bedingt muss die Roadshow auf 2021 verschoben werden. Doch auch der Verschiebung kann Katja Kamlage etwas abgewinnen: „Alle, die über ein Dabeisein noch nicht entschieden hatten, haben angesichts der Verschiebung Zeit gewonnen und könnten im Frühjahr noch dabei sein“, so Kamlage. Sie hofft auf E-Mails von Interessierten an .

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