Schwurgericht

Hattingen: Prozess zum Mord am Röhrkenweg beginnt Donnerstag

Am Röhrkenweg in Hattingen-Blankenstein hat sich der mutmaßliche Mord am 27. April 2020 zugetragen.

Am Röhrkenweg in Hattingen-Blankenstein hat sich der mutmaßliche Mord am 27. April 2020 zugetragen.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Acht Verhandlungstage sind angesetzt: Vor dem Schwurgericht in Essen wird der mutmaßliche Mord an einem Mann (71) aus Hattingen verhandelt.

Ein halbes Jahr nach der Tat beginnt am Donnerstag der Prozess zum Mord am Röhrkenweg. Angeklagt ist ein Mann aus Wuppertal, der am Abend des 27. April dieses Jahres einen 71 Jahre alten Hattinger ermordet haben soll.

Einen Tag später war der Blankensteiner in seinem Haus von einem Bekannten tot aufgefunden worden, nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft vermutlich infolge massiver Gewalteinwirkung gegen seinen Kopf. Todesursache war ein Schädel-Hirn-Trauma.

In der Anklage der Staatsanwaltschaft steht es wie folgt: „Am Tattag begab sich der Angeklagte in den Abendstunde zur Anschrift des späteren Opfers in der Absicht die Wohnung nach stehlenswerten Gütern zu durchsuchen. Hierbei traf der Angeklagte auf sein Opfer und entschloss sich, diesen mit einem festen Gegenstand zu töten.“

Acht Verhandlungstage sind angesetzt

Das Schwurgericht wird sich nun ab dem heutigen Donnerstag mit dem Fall auseinander setzen. Angeklagt ist Mord aus Habgier, Heimtücke sowie Verdeckungs- oder Ermöglichungsabsicht, in Tateinheit mit schwerem räuberischen Diebstahl oder aber schwerem Raub. Acht Verhandlungstag sind angesetzt, das Urteil soll am 11. Januar 2021 gesprochen werden.

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