Blankensteiner Initiative

Hattingen: Live am Stein bringt Blankensteiner zusammen

Die Initiative „Live am Stein“ brachte Musik in den Stadtteil Blankenstein in Hattingen. Hier spielt Groove & Snoop feat. Sven Vilhelmson im Restaurant Comedor.

Die Initiative „Live am Stein“ brachte Musik in den Stadtteil Blankenstein in Hattingen. Hier spielt Groove & Snoop feat. Sven Vilhelmson im Restaurant Comedor.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Die Initiative „Live am Stein“ bringt Musik in verschiedene Geschäfte in Hattingen-Blankenstein. Was die Besucher so an der Veranstaltung mögen.

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Mit der Musikveranstaltung „Live am Stein“ an verschiedenen Orten in der Altstadt des Stadtteils Blankenstein in Hattingen landeten die Organisatoren einen Erfolg.

Fünf regionale Bands und Künstler ließen eine interessante Mischung aus Blues, Jazz und Rock erklingen. „Ich bin heute extra aus Wuppertal gekommen, um Blame the Moon zu hören“, erklärt Christian Dieckhoff. Die Band zeigte im Studio Yogaboot7 vor begeistertem Publikum ihr Können. Nicht nur drinnen im Studio selbst, sondern auch vor dem Lokal standen die Besucher, unterhielten sich oder lauschten der Musik.

Besucher von „Live am Stein“ in Hattingen-Blankenstein kommen wegen des Flairs gern

„Nicht nur, weil mein Bruder als Gitarrist hier spielt, komme ich gerne her“, erzählt der Wuppertaler weiter. Hattingen habe an sich einen einladenden Charme, so dass er immer wieder gerne in die Stadt komme.

Angefangen in der kleinen Affäre ging es um 17.30 Uhr los und endete mit Groove & Snoop feat. Sven Vilhelmson im Comedor kurz vor 22 Uhr. Im vergangenen Jahr feierte ‚Live am Stein‘ seinen Auftakt und freute sich schon damals über eine bunte Veranstaltung und einen großen Besucherstrom. In diesem Jahr war es trotz kalter Bedingungen ebenso voll.

Blankensteiner treffen Blankensteiner bei der Veranstaltung der Initiative „Live am Stein“

Besonders für die Blankensteiner war es wieder eine großartige Veranstaltung. „Man muss sich nicht verabreden, man kommt und trifft viele Freunde, Bekannte und Nachbarn“, beschreibt Anwohnerin Cornelia Sandmann den Charme von „Live am Stein“. Im Vergleich zu Großveranstaltungen sei es einfach konzentrierter, persönlicher.

„Es ist einfach intimer, die Geselligkeit ist auch eine andere“, findet auch Boris Sucha. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit im Stadtteil Blankenstein ist hoch und an dem Abend erfahrbar. Man lebt nicht nur zusammen, sondern verbringt auch gerne Zeit miteinander.

Jeder Ortsansässige kann in seinem Laden Musik erklingen lassen

„Genau das wollten wir mit Live am Stein erreichen“, beschreibt Jörg Lenk, Mitorganisator und Miteigner vom Yogaboot7. Aktionen mit und für die Blankensteiner zu schaffen, ist das Ziel. Für „Live am Stein“ sollten regionale Künstler gewonnen werden – eine Begrenzung von Veranstaltungsorten gab es nicht. Jeder Ortsansässige konnte seinen Laden als Bühne öffnen.

An diesem Abend: in der Galerie „Die kleine Affäre“, im „Yogaboot7“, im „Café Z & Whiskey Shop“, im „Forstmanns“ und zum Abschluss im „Comedor“. Für das Jahr 2020 sind noch viele weitere Aktionen und Musikveranstaltungen geplant. Für die Initiative „Live am Stein“ zeichnen Denis Walter und Jörg Lenk vom Yogaboot7 sowie Jörg Rajewitz vom Café Z & Whiskey-Shop und Friseursalon verantwortlich.

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