Kirche

Hattingen: Kirchenkreis nimmt die Pflege in den Blick

Pfarrerin Julia Holtz, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Hattingen-Witten.

Pfarrerin Julia Holtz, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Hattingen-Witten.

Foto: Walter Fischer / Fischer / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Altenarbeit und Altenseelsorge im Blickpunkt: Der Evangelische Kirchenkreis Hattingen-Witten hat sich die Angebote einmal genau angeschaut.

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Einen ausführlichen Bericht erhielten die 63 Synodalen aus den 17 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Hattingen-Witten im Rahmen der Herbstsynode über die erste Querschnitt-Visitation.

Superintendentin Julia Holtz, die Mitglieder des Kreissynodalvorstandes sowie weitere Experten aus den Bereichen Seelsorge, Erwachsenenbildung und Öffentlichkeitsarbeit im Herbst hatten die Angebote der Altenarbeit und der Altenseelsorge in den Blick genommen hatten.

Ein Drittel der Gemeindeglieder sind schon heute 60 Plus

„Gut ein Drittel der Gemeindeglieder gehört schon heute zur Altersgruppe 60 Plus und in jeder der 17 Kirchengemeinden ist die Gruppe der Babyboomer, also den heute 51 bis 60-Jährigen, die zahlenmäßig stärkste Gruppe“, berichtete die Superintendentin. „Menschen in der zweiten Lebenshälfte sind ein wesentlicher Teil der Gegenwart und der Zukunft von Kirche.“

Ein großes Fragezeichen bleibt für Julia Holtz die große Gruppe der pflegebedürftigen Menschen, die nicht in Einrichtungen leben: „Oftmals ist die Betreuungssituation mehr als unbefriedigend, Kontakte zu anderen Menschen gibt es so gut wie gar nicht, Angehörige geraten in Überforderungssituationen“, stellt sie fest und betont: „Das können wir nicht einfach so stehen lassen.“

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