Gebläsehalle

Hattingen: Kabarett-Quartett kommt in die Gebläsehalle

Torsten Sträter präsentierte im Januar 2018 sein Programm „Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein" in der ausverkauften Gebläsehalle in Hattingen. Im Juni 2021 kommt er mit seinem neuen Programm.

Torsten Sträter präsentierte im Januar 2018 sein Programm „Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein" in der ausverkauften Gebläsehalle in Hattingen. Im Juni 2021 kommt er mit seinem neuen Programm.

Foto: Manfred Sander / Funke Foto Services GmbH

Hattingen.  Comedians sind bereits Dauergäste in der Gebläsehalle – und jetzt kommen auch die Kabarettisten nach Hattingen. Der Vorverkauf läuft.

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Alter Gag: Woran erkennt man den Unterschied zwischen Comedians und Kabarettisten? Comedians machen es wegen dem Geld – Kabarettisten wegen des Geldes. Ob das tatsächlich so ist, davon können sich Besucher der Gebläsehalle demnächst überzeugen – denn nachdem sich bereits viele Comedians hier die Klinke in die Hand gegeben haben, wird es künftig auch mehr (politisches) Kabarett geben. Der Vorverkauf läuft.

Max Uthoff

Max Uthoff ist neben Claus von Wagner einer der beiden Gastgeber der ZDF-Kabarettsendung „Die Anstalt“. In Hattingen präsentiert er am Freitag, 11. September 2020, sein Programm „Moskauer Hunde“ (herumstreunende Vierbeiner, die sich von ihren einstigen Herrchen emanzipiert haben), in dem es unter anderem um Themen wie Freiheit, Migration und Konsum geht. Bereits am 20. Juli dieses Jahres erscheint eine CD zu „Moskauer Hunde“.

Christian Ehring

Christian Ehring ist Gastgeber von „Extra 3“ im NDR sowie Stammgast in der ZDF-“heute-show“. In der Gebläsehalle steht er am Sonntag, 10. Januar 2021, auf der Bühne – und stellt hierbei sein neues, zurzeit noch unbetiteltes Programm vor. Der in Recklinghausen geborene Kabarettist war lange Jahre am Düsseldorfer „Kom(m)ödchen“ engagiert, unter anderem als künstlerischer Leiter. Zudem arbeitete er als Autor für Didi Hallervorden und andere Künstler. Das neue wird sein inzwischen viertes Soloprogramm sein.

Torsten Sträter

Torsten Sträter ist ein Wiederholungstäter – als einziger des Kabarett-Quartetts hat er schon einen Auftritt in der Gebläsehalle absolviert. Mit seinem neuen Programm „Schnee, der auf Ceran fällt“ gastiert er am Samstag, 26. Juni, an der Werksstraße. Er selbst schreibt auf seiner Homepage folgendes dazu: „Ich bringe ganz ganz frische Geschichten mit, nichts, was Sie vorab schon aus dem TV kennen, und zwischendurch erzähle ich Ihnen, was sonst noch war. Eine Führung durch die ganze Welt der Idiotie, die Einsicht, dass nichts menschlicher ist als das Missgeschick, seltsame Berichte vom Rand der schiefen Ebene, dann ergänze ich den Abend noch mit Schilderungen, die ich mir auf gar keinen Fall verkneifen kann, mache den Sack zum Ende hin mit einer sehr guten Geschichte zu, und wenn Sie dann noch können, hagelts Zugaben.“

Sebastian Pufpaff

Nein, sein Nachname ist keine Erfindung, vielmehr brachte er ihn auf seinen beruflichen Weg: Sebastian Pufpaff stellt am Freitag, 5. November 2021, sein Programm „Wir nach“ vor. „Verstehen kommt von Begreifen, aber das kapieren viele nicht. Und deshalb haben wir aufgehört nachzudenken”, erklärt er auf seiner Internetseite. Und dann noch dies: „Lassen Sie uns auf eine Reise gehen. Wohin? In die Mitte des Humors, denn da entspringt der Sinn des Lebens: Lachen! Ich verspreche Ihnen anzukommen, denn dafür stehe ich mit meinem Namen. Ihr Pufpaff. P. S. Folgen Sie dem Clown, es sei denn, Sie heißen Batman!“

LWL-Museumschef Robert Laube freut sich, dass inzwischen so viele Agenturen ihre Künstler auf der ehemaligen Henrichshütte auftreten lassen wollen. „Für uns ist das weiterhin die beste Werbung“, sagt er. „Sie kommen alle auf uns zu, das ist gut. Wir sprechen nur noch ganz selten Künstler an, bei denen wir sagen, dass es gut passen könnte.“

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