Gemeinschaftsgarten

Hattingen: Gemeinschaftsgarten in Welper sucht Hobbygärtner

Heidi Scheiner sitzt im Gemeinschaftsgarten Kunterbunt. Im Moment pflegen sie und ein weiterer Hobbygärtner das Grün, aber sie wünschen sich noch mehr Gleichgesinnte.

Heidi Scheiner sitzt im Gemeinschaftsgarten Kunterbunt. Im Moment pflegen sie und ein weiterer Hobbygärtner das Grün, aber sie wünschen sich noch mehr Gleichgesinnte.

Foto: Stadt Hattingen

Hattingen.  Ehrenamtliche Hobby-Gärtner pflegen gemeinsam den Gemeinschaftsgarten Kunterbunt im Hattinger Stadtteil Welper. Gleichgesinnte sind willkommen.

Seit rund zwei Jahren trägt bürgerschaftliches Engagement in Welper Früchte. Tomaten zum Beispiel. Aber auch Äpfel oder Johannisbeeren, Zucchini, Paprika und Kartoffeln. „Es war eine ganz große, bunte Ernte“, freut sich Heidi Scheiner, die ehrenamtliche Koordinatorin des Gemeinschaftsgartens Kunterbunt.

Gemeinschaftsgarten ist aus Jugendprojekt entstanden

Das rund 500 Quadratmeter große, grüne Kleinod ist am Eingang des Parks Diepenbeck gelegen, neben der Kindertagesstätte An der Hunsebeck. „Der Garten ist nicht als klassische Touristen-Attraktion gedacht, sondern vielmehr als Rückzugsort für die Bürgerinnen und Bürger in Welper. Der Garten lebt natürlich vom Engagement der Ehrenamtlichen“, erläutert Alexander Kutsch vom Stadtumbaubüro Welper.

Entstanden ist der Gemeinschaftsgarten aus dem Projekt „Jugend stärken im Quartier.“ Die Stadt Hattingen, der Verein „HAZ Arbeit+Zukunft“, ein Kindergarten und eine Schule seien eingebunden gewesen, erklärt Heidi Scheiner. Als es aber vor zwei Jahren ausgelaufen ist, hätten sich alle bis dahin Aktiven zurückgezogen.

Zweiter Frühling für den Gemeinschaftsgarten

Kurz danach kam Heidi Scheiner nach Welper und wurde auf den Gemeinschaftsgarten aufmerksam. „Erst war ich ganz alleine“, erinnert sie sich, doch schnell fand sich ein zweiter Hobbygärtner. Über den Sommer habe sich sogar eine kleine Gruppe gebildet, sagt Scheiner, im Grunde seien es aber sie und ihr Mitstreiter, „die das Ganze zusammenhalten.“

„Es wäre schön, wenn wir eine größere Gruppe werden“, wünscht sich die Koordinatorin. Denn das Areal zu zweit zu beackern, ist durchaus Arbeit. Neben den Gemüse- und Obstpflanzen gibt es im Gemeinschaftsgarten auch Zierpflanzen und Stauden für Insekten. Über die Bepflanzung der Gewächse wird gemeinschaftlich entschieden, es gibt aber auch die Möglichkeit, in Hochbeeten eigene Wünsche anzubauen. Pflichtstunden gibt es nicht.

Jeden ersten Samstag, 11 bis 13 Uhr, sind die beiden Hobbygärtner vor Ort und für Interessierte ansprechbar. Alternativ ist Heidi Scheiner per E-Mail unter: gemeinschaftsgarten-kunterbunt@gmx.de erreichbar.

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