Corona-Pandemie

Hattingen: Neuer Höchstwert der Corona-Inzidenz im EN-Kreis

Tim Vollbrecht vom Ordnungsamt der Stadt Hattingen hat am Dienstag Hinweisschilder für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aufgehängt.

Tim Vollbrecht vom Ordnungsamt der Stadt Hattingen hat am Dienstag Hinweisschilder für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aufgehängt.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Die 7-Tage-Inzidenz im EN-Kreis steigt an: Die Kreisverwaltung meldet am Dienstagnachmittag einen Wert von 62,63. Was in Hattingen passiert ist.

Die Corona-Lage im Ennepe-Ruhr-Kreis spitzt sich weiter zu: Nach Angaben der Kreisverwaltung liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei einem Wert von 62,63 (Stand: Dienstag, 9 Uhr). Das Robert-Koch-Institut meldet für Hattingen und die an­deren acht Städte den Wert 61,4 (Stand: Dienstag um Mitternacht). Der Inzidenzwert für die Stadt Hattingen steigt auf 40,38.

Maskenpflicht in den schmalen Gassen der Hattinger Altstadt

Bereits am Montag hat der Ennepe-Ruhr-Kreis eine neue Allgemeinverfügung mit verschärften Maßnahmen erlassen. Unter anderem gilt eine Maskenpflicht in Teilen der Hattinger Fußgängerzone, der Gehwegbereich des Kirchplatzes wurde hierbei noch hinzugeführt. Somit gilt die Verordnung vor allem für die schmalen Gassen der Altstadt, aber eben auch für die Wegstrecke des Gelinde, das schmalste Stück der Fußgängerzone.

„Jeder ist in unserer Stadt auch mitverantwortlich, die Infektionszahlen aktiv einzudämmen“, sagt Bürgermeister Dirk Glaser hierzu. Gegenüber der WAZ betont er noch einmal seine Meinung: „Wir sollten alle die Masken tragen, sobald Abstände nicht mehr eingehalten werden können. Man schützt andere und auch sich selbst.“

Hinweisschilder zur Maskenpflicht wurden in der Stadt aufgehängt

Am Dienstag wurden entsprechende Schilder in der City aufgehängt. Die Polizei hat Durchsagen gemacht und war auf Kontrollfahrten in der Einkaufszone unterwegs.

Die Maßnahmen können erst aufgehoben werden, wenn die 7-Tage-Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen im EN-Kreis unter 50 beziehungsweise unter 35 liegt, erklärt das Land NRW.

Folgen gibt es jetzt auch für Reisende aus dem EN-Kreis

Folgen habe die neue Lage auch für Reisende, so die Kreisverwaltung. Weil der EN-Kreis jetzt als Risikogebiet gilt, muss im Vorfeld der Fahrt abgeklärt werden, welche besonderen Regelungen für das Urlaubsziel zu beachten sind.„Hier haben wir es bundesweit nach wie vor mit einer Vielzahl von verschiedensten Vorgaben zu tun. Erschwerend kommt hinzu, dass sich diese gefühlt im Stundentakt verändern“, so Michael Schäfer, der Leiter des Krisenstabs. „Wir als Kreis fallen daher angesichts unserer weiteren Aufgaben als Reiseratgeber aus und bitten die Reisenden aus dem Kreis, sich beim Vermieter, im Urlaubsort oder auf den Internetseiten der jeweiligen Bundesländer selbstständig zu informieren.“

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