Weihnachtskonzert

Hattingen: Chor um Tenor Stefan Lex bringt Adventstimmung

Stefan Lex und „Der Chor“ präsentierten ihr Weihnachtskonzert in der feierlich beleuchteten Kirche St. Peter und Paul in Hattingen.

Stefan Lex und „Der Chor“ präsentierten ihr Weihnachtskonzert in der feierlich beleuchteten Kirche St. Peter und Paul in Hattingen.

Foto: Manfred Sander / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Der Tenor Stefan Lex ist mit dem Ensemble Pomp-A-Dur und „Der Chor“ zu Gast in der Kirche St. Peter und Paul. Auch das Lich im Konzert begeistert

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Mit einem malerischen Musikerlebnis in illuminierter Atmosphäre verzauberten Stefan Lex und „Der Chor!“ zusammen mit dem Ensemble Pomp-A-Dur, Klavierbegleiterin Sigrid Althof und den jungen Sängerinnen Thalia Azrak und Laura Violetta Lex die Besucher der Kirche St. Peter und Paul.

Weihnachtslieder, Klassik und Folklore wechseln sich wie in einem bunten musikalischen Reigen ab. Volle Klänge in nuancenreichen lautmalerischen Schattierungen zeichnen die Interpretation des Liedes „Amin“ aus, sehr malerisch und stimmungsvoll sind auch die weichen Klangbögen des russischen Wiegenliedes „Bajuschiki Baju“.

Russische Volksweise und traditionelle Weihnachtslieder

Wie ein tönendes Gebet wirkt die russische Volksweise „Tebe pojem“, die zu einem klangschönen Fanal anschwillt. Das traditionelle westfälische Weihnachtslied „Maria durch ein Dornwald ging“ ist ein weiterer Höhepunkt dieses Konzertes, dessen wechselnde Lichtstimmungen den Charakter der Lieder betonen.

Chorsolist Uwe Kersten fungiert als Vorsänger, der Chor fällt in innig-weichen, gemütvollen Klängen ein. Ruhige Weihnachtsstimmung beschwören Sopranistin Thalia Athak und Mezzosopranistin Laura Violetta Lex mit dem „Abendsegen“ aus Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“.

Tenor Stefan Lex und seine Tochter singen Ave Maria

Die Tochter von Tenor und Chorleiter Stefan Lex überzeugt auch mit einer packenden Interpretation des „Ave Maria“ von Giulio Caccini in vollen, satten Klängen, die vor allem in der Mittellage durch ihre dunkle Fülle fesseln. Thalia Azraks schlanker Sopran begeistert mit mühelos fließenden Koloraturen in Franz Schuberts „Salve Regina“. Und Stefan Lex steuert mit seinem runden und doch schlank geführten Tenor ein zutiefst eindringliches „Ave Maria“ von Franz Schubert bei.

Schwung und Temperament bringt das Ensemble Pomp-A-Dur ins Spiel. In markant-kontrastreichem Spiel hebt das Damen-Ensemble sprudelnden Übermut, aber auch dramatische Spannungsmomente in Wolfgang Amadeus Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ hervor. Zusammen mit dem Chor gestalten sie Mozarts „Exsultate jubilate“ in festlich-mitreißenden Klängen und deutscher Sprache, bei dem auch die Besucher mitsingen. Mit den Weihnachtsklassikern „Stille Nacht“ und „Sing, sing – for Christ is born“ entlassen die Künstler ihr Publikum in den zweiten Advent.

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