Gesundheit

Hattingen: Besuchshund Jamal erfreut Psychiatrie-Patienten

Jamal ist neuer Besuchshund der psychiatrischen Station des St. Elisabeth-Krankenhauses in Hattingen-Niederwenigern. Er kommt mit Frauchen Isabel Carel zur Arbeit. Sie ist Fachgesundheits- und Krankenpflegerin.

Jamal ist neuer Besuchshund der psychiatrischen Station des St. Elisabeth-Krankenhauses in Hattingen-Niederwenigern. Er kommt mit Frauchen Isabel Carel zur Arbeit. Sie ist Fachgesundheits- und Krankenpflegerin.

Foto: Katholische Kliniken Ruhrhalbinsel

Hattingen.  Besuchshund Jamal spielt mit Patienten der psychiatrischen Station des St. Elisabeth-Krankenhauses in Hattingen. Wie er sich in den Alltag fügt.

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Jamal heißt der schwarze Labradorrüde, den man seit November auf der psychiatrischen Station des St. Elisabeth-Krankenhauses in Hattingen-Niederwenigern an der Essener Straße antrifft – als Besuchshund. Denn sein Frauchen ist hier als Fachgesundheits- und Krankenpflegerin tätig ist.

Obwohl der junge Hund erst 20 Wochen alt ist und kein Therapiehund, hat er schon eine „Vollzeitstelle“: Jamal begleitet seine Besitzerin Isabel Carel bereits zu allen Arbeitsschichten in der Psychiatrie, die tagsüber stattfinden – in Dienstkleidung, versteht sich. Er trägt ein extra angeschafftes Geschirr sowie ein rotes Halstuch, das zeigt, dass er im Dienst ist und somit bereit für Patientenkontakt.

Besuchshund Jamal erfreut Patienten in der Psychiatrie in Hattingen

Die Patienten freuen sich, wenn seine Besitzerin und er auf der Station unterwegs sind. Jamal begleitet sein Frauchen schwanzwedelnd in die Patientenzimmer, während Bereiche wie Küche oder Dienstzimmer für den Vierbeiner tabu sind. Ein Informationsblatt für Patienten informiert über die Anwesenheit des Hundes und erklärt die Verhaltensregeln im Umgang genau, so dass Themen wie Hygiene oder mögliche Allergien bei Patienten gleich berücksichtigt werden können.

Jamals Körbchen, das in einem ruhigen Büroraum auf ihn wartet und ihm jederzeit Rückzugsmöglichkeiten bietet, nutzt er im Moment nur selten für Entspannungsphasen. „Im Moment liebt er es, immer mittendrin zu sein. Aber das ändert sich vielleicht, wenn er etwas älter ist“, mutmaßt Isabel Carel. Jamal fungiert als „Besuchshund“ – er ist nicht zum Therapiehund ausgebildet und hat keine individuellen Patienten, die er betreut.

Auf der Station verbreitet der Besuchshund überall gute Laune

Sich-Streicheln-Lassen und Spielen sind Jamals Hauptaufgaben. Der junge Hund fühlt sich schon heimisch auf der Station für Akutpsychiatrie und verströmt zuhauf positive Energie: „Er verbreitet überall gute Laune! Manchmal müssen wir ihn sogar etwas bremsen, weil er als junger Hund eben temperamentvoll ist. Aber Isabel und Jamal sind ein tolles Team und Dank Hundetrainerin hat er schon jetzt ein gutes Benehmen“, sagt Bereichsleiterin Sabine Sommer über den verspielten jungen Rüden, der gleich von allen vermisst wird, wenn er mal dienstfrei hat.

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