Gethmannscher Garten

Hattingen: Bäume werden für mehr Licht im Park gefällt

Der Schneckengang im Gethmannschen Garten soll saniert werden.

Der Schneckengang im Gethmannschen Garten soll saniert werden.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Der Gethmannsche Garten in Hattingen wird wieder auf Vordermann gebracht. Dazu müssen allerdings zunächst einige Bäume gefällt werden.

Der Gethmannsche Garten wird im Rahmen eines Denkmalförderprogramms des Landes wieder auf Vordermann gebracht. Dazu müssen zunächst einige Bäume gefällt werden.

Hattingen und Sprockhövel- Mitmachen beim Stadtteil-Check!Die Baumaßnahmen werden mit rund 450.000 Euro aus Mitteln des Landes und der EU realisiert. „Mit der Umgestaltung wollen wir die Attraktivität von Grünanlagen präsentieren“, beschreibt Baudezernent Jens Hendrix das Vorhaben. Die Förderung ist an einen Maßnahmenkatalog gekoppelt, der verschiedene Umstrukturierungen und Naturschutzmaßnahmen beinhaltet.

Die Arbeiten beginnen am 17. Februar und dauern zehn Tage

Grundlage dafür ist ein speziell für den Gethmannschen Garten entwickeltes Parkpflegewerk. Um die Umsetzungen des Maßnahmenkatalogs vorzubereiten, werden im Garten bis Ende Februar einige Bäume gefällt. Die Arbeiten fangen voraussichtlich am 17. Februar an und sollen zehn Tage dauern.

Das Gebiet muss einmal durchforstet, bestehende Bäume müssen zurückgeschnitten werden, um die Lichtverhältnisse im Garten wieder zu regulieren. Die Experten sehen das als Grundlage für die Entwicklung einer größeren Artenvielfalt.

Eine blühende Wiese soll rund um Friedrichsberg und Wilhelmshöhe entstehen

Außerdem soll eine blühende Wiese rund um Friedrichsberg und Wilhelmshöhe entstehen und die Pflanzung von alten Rhododendren-Sorten verteilt im Park sollen die Attraktivität des Gartens verstärken.

Das Anlegen einer großzügigen Obstwiese unterhalb der Warte soll als Ausgleich zu den gefällten Bäumen dienen. Neue Natursteinmauern soll der Schneckengang am Friedrichsberg bekommen.

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