Arbeitslose

Hattingen: Arbeitslosenquote sinkt auf 4,9 Prozent

Zufrieden: Maren Lewerenz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen / Ennepe-Ruhr.  

Zufrieden: Maren Lewerenz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen / Ennepe-Ruhr.  

Foto: Thomas Riese / Agentur für Arbeit

Hattingen.  Im November waren 1416 Hattinger ohne Job. Das sind 95 weniger als im Monat zuvor. Damit sinkt die Arbeitslosenquote auf einen neuen Tiefstand.

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Die Fünf vor dem Komma ist weg. Im November ist die Arbeitslosenquote in Hattingen von 5,2 um 0,3 Punkte auf 4,9 Prozent zurückgegangen.

1416 Hattinger waren zum Ende des laufenden Monats arbeitslos gemeldet. Im Oktober waren es noch 1511 und damit 95 mehr. In den vier Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit Hagen, zu der auch die Städte des Ennepe-Ruhr-Kreises gehören, ist Hattingen damit die einzige mit einer Quote von unter fünf Prozent.

Im EN-Kreis sank die Arbeitslosenquote auf 5,4 Prozent

„Was für den Oktober zu erwarten war, ist erst im November eingetreten: Eine späte Belebung hat den Arbeitsmarkt im Ennepe-Ruhr-Kreis erreicht“, kommentiert Maren Lewerenz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, die Entwicklung.

Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis sank um 3,2 Prozent oder 301 auf einen neuen Jahrestiefstand von 9238. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um weitere 0,1 Punkte auf 5,4 Prozent. Vor zwölf Monaten waren es ebenfalls 5,4 Prozent gewesen.

Für alle Personengruppen hat sich die Situation verbessert

„Im November hat es endlich die Dynamik gegeben, die wir noch im Vormonat vermisst haben“, so Lewerenz. „Für alle Personengruppen hat sich die Situation verbessert, einmal mehr besonders für die Jüngeren. Auch die Kräftenachfrage hat sich noch einmal etwas belebt.“

Dabei gab es nach der Flaute im Vormonat mit 429 neuen Stellen einen Anstieg um 55 (14,7 Prozent). In Relation zum Vorjahresmonat war dies aber immer noch ein Rückgang um 126 Stellen oder fast ein Viertel. Die meisten Stellenmeldungen kamen von Zeitarbeitsfirmen (230 neue Stellen), gefolgt vom Handel (38), dem verarbeitenden Gewerbe (37), dem Gesundheitswesen (24) und dem Baugewerbe (21). Die Logistik meldet kaum Bedarf (4).

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