Einzelhandel

Händler in Hattingen raten zur Vorbestellung fürs Festessen

Die Auerochsen gehören zum Schultenhof. Wer hier für Weihnachten Fleisch erwerben möchte, muss zeitig vorbestellen.

Die Auerochsen gehören zum Schultenhof. Wer hier für Weihnachten Fleisch erwerben möchte, muss zeitig vorbestellen.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Der Weihnachtsbraten will in Hattingen zeitig vorbestellt sein, gerade wenn es an den Feiertagen Gans, Wild oder Ente als Festessen geben soll.

Der traditionelle Weihnachtsbraten – er will zeitig beim Metzger des Vertrauens vorbestellt sein, damit auch das Gewünschte auf den Tisch kommt.

„Jetzt ist schon fast der richtige Zeitpunkt“, sagt Carmen Sticht vom Hofladen Sticht an der Bredenscheider Straße. „Wir haben eben eine bestimmte Anzahl an Enten und Gänsen, sind sie alle vorbestellt, dann gibt es nichts mehr.“ Es gilt: Wer zuerst kommt, der malt zuerst. Auch ein Rind wird auf dem Hof noch vor Weihnachten geschlachtet. „Mehr aber nicht.“ Wer davon etwas haben möchte fürs Fest, sollte also nicht zu lange überlegen. Denn: Was weg ist, ist weg.

Kurz vor Weihnachten können bestimmte Sachen nicht mehr da sein

Das ist auch auf dem Schultenhof an der Königsteiner Straße so. „Man sollte und kann schon so ab Mitte November bestellen. Bei uns gibt es Fleisch aus eigener Schlachtung. Da kann es schon sein, dass zum Ende, also ganz kurz vor dem Fest, bestimmte Sachen nicht mehr da sind“, weiß Stefan Bösebeck. Gänse und Enten, ergänzt Alfred Schulte-Stade, müssen bis zum 3. Dezember bestellt werden. „Denn die bestellen wir selbst bei einem Bioland-Betrieb.“

Wer an Weihnachten Wild auf den Tisch bringen möchte, der solle ruhig jetzt schon einkaufen. Denn genau zu sagen, was es wann gibt, sei nicht möglich. „Aber Wild ist ein Artikel, der gut einfrierbar ist. Im Sommer und Herbst ist die Jagdzeit für Rehe, Hirsche und Wildschweine. Was ich erlege, biete ich im Hofladen und im Laden an der Straße Gelinde an“, erklärt Alfred Schulte-Stade.

Kühlkapazitäten sind kein Grund, keine Bestellungen mehr anzunehmen

In der Blankensteiner Fleischerei Radtke sollte „Geflügel spätestens acht Tage vorher bestellt werden. Danach können wir keine Bestellung mehr dafür annehmen, weil wir Geflügel anders als andere Fleischsorten selbst bestellen müssen“, erklärt eine Angestellte. Andere Fleischwünsche fürs Festmahl könne die Fleischerei aber auch noch kurz vor den Festtagen erfüllen. Die Kühlkapazitäten jedenfalls seien kein Grund, keine Bestellungen mehr anzunehmen, es sei genug Platz da.

So sieht es auch in der Fleischerei Müller an der Großen Weilstraße 16 aus. Hier gibt es zwar kein Geflügel, aber alle anderen Bestellungen fürs Fest können angenommen werden. Viel gekauft werde Rindfleisch, sagt Chef Michael Müller. „Zwei Wochen vorher, eine Woche vorher, vier Tage vorher“, kurzfristige Bestellungen seien kein Problem.

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