Frauentag

Glaser: Frauen sind im Stadtrat unterrepräsentiert

Die Feuerwehrfrau Jaqueline Otto wird von Bürgermeister Dirk Glaser und der GleichstellungsbeauftragtenErika Beverungen-Gojdka beim Frauenempfang anlässlich des 107. internationalen Frauentages am Sonntag im Alten Rathaus in Hattingen geehrt.

Foto: Svenja Hanusch

Die Feuerwehrfrau Jaqueline Otto wird von Bürgermeister Dirk Glaser und der GleichstellungsbeauftragtenErika Beverungen-Gojdka beim Frauenempfang anlässlich des 107. internationalen Frauentages am Sonntag im Alten Rathaus in Hattingen geehrt. Foto: Svenja Hanusch

HATTINGEN:   Frauenempfang mit Ehrung von Jaqueline Otto zum internationalen Frauentag im Alten Rathaus in Hattingen.

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Jaqueline Otto ist Hauptfeuerwehrfrau und Jugendfeuerwehrwartin der Freiwilligen Feuerwehr Hattingen – und am Sonntag vom Hattinger Frauenforum beim Frauenempfang zum 107. Frauentag geehrt worden.

,,Als ich vor 30 Jahren bei der Feuerwehr angefangen habe, war dieser Beruf noch komplett von Männern dominiert,“ sagt Feuerwehrchef Tomás Stanke. ,,Zum Glück sorgen Frauen wie Jaqueline dafür, dass sich das mittlerweile geändert hat. Dieser Erfolg muss weitergeführt werden.“

Frauen haben theoretisch alle Möglichkeiten zur freien Entfaltung

Frauenforum und städtische Gleichstellungsbeauftragte hatten zum Empfang ins Alte Rathaus geladen. Bürgermeister Dirk Glaser: ,,Der internationale Frauentag ist auch in Hattingen eine liebgewonnene Tradition und ein guter Anlass, um sich die Frage zu stellen, wo wir heute stehen.“ 2018 jähre sich die Einführung des Frauenwahlrechts zum 100. Mal. „Trotz der Möglichkeit der aktiven Teilhabe an der Politik sind Frauen immer noch unterrepräsentiert, auch im Hattinger Stadtrat. Obwohl Frauen theoretisch alle Möglichkeiten zur freien Entfaltung haben, ist die Kombination von Beruf und Familie in der Praxis immer noch eine Karrierebremse.“

Demokratische Möglichkeiten nutzen, um Krieg zu verhindern

Die Gleichstellungsbeauftragte Erika Beverungen-Gojdka spricht das ,,bunte Hattingen“ an: ,,Bei uns gibt es viele Frauen mit Migrationshintergrund, die aus Kriegsgebieten stammen. Wir müssen unsere demokratischen Möglichkeiten nutzen, um Krieg zu verhindern.“

Selina Behrend und Julia Lemm, zuständig für das Konzept ,,leichte Sprache“, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, schwer verständliche Texte zu prüfen und zu korrigieren, präsentieren ihre Arbeit. ,,Die leichte Sprache ist ein wichtiger Bestandteil der Inklusion“, betont Beverungen-Gojdka. Zum Abschluss singen alle Besucher zusammen Hildegard Knefs ,,Für mich soll’s rote Rosen regnen“.

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