Mein Jahr

Für Daniel Aßmann war 2016 ein richtig gutes Jahr

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Hattingen.  Für Daniel Aßmann war 2016 spannend. Denn als Moderator der TV-Sendung „Ausgerechnet“ erfuhr er vieles, das anderen verschlossen bleibt.

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Mit einem „echten Paukenschlag“ hat das Jahr 2016 für Daniel Aßmann begonnen: Seine Tochter wurde geboren. Jetzt ist er Vater eines Sohnes (3) und der Kleinen mit knapp einem Jahr. Langweilig wurde es nicht im Privatleben.

Aber auch beruflich blieb das Jahr spannend. Der Moderator und Inhaber einer Agentur ist von 2016 ganz begeistert. „Ich habe ganz viel sehen und erleben dürfen“, sagt er. Der als Moderator der „DSDS Kids“ bekannt gewordene Medienmann tanzt auf vielen Hochzeiten. Er arbeitet häufig für den WDR und bekam Einblicke in Welten, die den meisten Menschen verschlossen bleiben.

Bei der Sendung „Ausgerechnet“ geht er Kosten auf den Grund. Was kostet eine Katze, wieviel ein Baby? Wie setzen sich Preise für ein Flugticket oder eine Pizza zusammen? Eindrucksvoll sei die Erfahrung im Flughafentower Köln-Bonn gewesen. „Es ist da eine ganz bizarre Atmosphäre“, schildert der 33-Jährige. „Die Menschen dort sind hoch konzentriert, aber trotzdem locker. Fluglotsen spielen eine zentrale Rolle. An einem Tag werden in Deutschland zur Spitzenzeit bis zu 10 000 Flüge koordiniert, wie der Sprecher der Deutschen Flugsicherung in NRW erklärte.“

Grund für den Aufenthalt im Tower: Daniel Aßmann wollte wissen, wie sich Ticketpreise zusammensetzen, und fand spannende Kriterien. Gute Recherche macht schlau. Nicht nur die Zuschauer solcher Sendungen, auch die Macher selbst. Ein Fazit: Wenn ein Flugzeug am Boden steht, kostet es viel Geld, wenn es in der Luft ist, wird Geld verdient.

Ryanair zum Beispiel könne so günstige Preise anbieten, weil sie nur auf einen einzigen Flugzeugtyp setze, die Boing 737-800. So erziele sie große Rabatte beim Einkauf der Maschinen, die Flotte sei sehr jung. Im übrigen müsse das Personal nur für dieses Modell geschult werden, sei immer und überall einsetzbar. Dadurch sei die Airline mit einem Durchschnittspreis von 47 Euro pro Flug die günstigste in Europa und dennoch profitabel. Das hat der Hattinger für „Ausgerechnet“ ausgerechnet.

Er arbeite nicht „krass investigativ“, sagt Aßmann, sondern immer mit einem Augenzwinkern. Besonders großen Spaß gemacht hat ihm 2016 das Pizzatesten in Neapel. „Perfekt belegt und heiß geliebt“, hieß der Titel. Der WDR-Reporter testete verschiedene Zubereitungsmethoden und nahm es in Neapel mit dem besten Pizzabäcker auf. Eine köstliche Erfahrung.

Eine schöne Sache, wenn es einem selbst gut geht. Daniel Aßmann macht aber auch gerne anderen eine Freude. Das ist ihm 2016 gelungen. Denn er konnte seine Oma, die viel auf ihn aufgepasst hat, zum 80sten Geburtstag überraschen und zu Tränen rühren. Sie wollte immer mal eine Kreuzfahrt machen, was ihr bisher aber nie gelungen ist. Der Enkel schenkte ihr diese Reise und im Mai geht es mit Oma im Mittelmeer oder rund um England auf Tour.

„Das Jahr 2016 war richtig gut, aber ich versuche immer, positiv optimistisch die Jahre zu nehmen und zufrieden zu sein“, betont der Medienmann.

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