Müll

Ennepe-Ruhr-Kreis sammelt ein Viertel mehr Altmetall

Foto: Oliver Mengedoht

Hattingen.   Angebot, dass sperriges Altmetall abgeholt wird, macht sich bezahlt. Der Reinerlös für 2016 liegt bei 35 000 Euro.

2016 verbuchte der EN-Kreis im Vergleich zum Vorjahr ein Viertel mehr gesammeltes Altmetall. In Zahlen: 469 statt 377 Tonnen. Seit gut zwölf Monaten sammelt die AHE im Auftrag der Kreisverwaltung schwer zu entsorgendes Altmetall der Bürger ein. „Damit haben wir eine Entsorgungslücke geschlossen und das flächendeckende Verwerten von Metall intensiviert“, berichtet Elisabeth Henne, Abfallexpertin der Kreisverwaltung.

„Das Plus ist auch für die Bürger ein Gewinn. Mit dem gesamten Altmetall konnten wir einen Reinerlös von rund 35 000 Euro erzielen. Einnahmen, die sich positiv auf die Kalkulation der Müllgebühren auswirken und so zu weniger Ausgaben bei den Bürgern beitragen“, rechnet Henne vor.

Sie nimmt die positive Jahresbilanz zum Anlass, um erneut aufzuzeigen, wie Metall entsorgt werden sollte. Für kleine bis mittelgroße Gegenstände gilt: Die alte Pfanne kommt in die Restmülltonne und ihr Metallanteil wird nach dem Verbrennen aussortiert, der verrostete Grill landet auf dem Sperrmüll und der ausgediente Gartenstuhl aus Metall kann beispielsweise an den Umladeanlagen in Gevelsberg und Witten abgegeben werden.

Für besonders große Gegenstände aus Altmetall verweist Henne auf die Sammlung in Kooperation mit der AHE. „Wer etwas entsorgen möchte, ruft uns an und lässt sich auf eine Liste setzen. Wir koordinieren dann das Abholen direkt an der Haustür.“ Im letzten Jahr gab es insgesamt sechs Touren. Die Abholung ist auch 2017 kostenlos und kann bei Karina Birka, 02336/93 2331 und Elisabeth Henne, 02336/93 2332 angemeldet werden.

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