Digitalisierung

EN-Kreis und seine Städte starten digitales Serviceportal

EN-Kreis und acht Städte haben das Service Portal EN gestartet.

EN-Kreis und acht Städte haben das Service Portal EN gestartet.

Foto: Daniela Heiermann

Hattingen.  Bürger in Hattingen und dem EN-Kreis können ab sofort Dienstleistungen im Internet abrufen – zum Beispiel eine Anzeige bei der Polizei erstatten.

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Der Ennepe-Kreis und acht seiner Städte (außer Breckerfeld) haben jetzt ein Angebot im Internet freigeschaltet, das Dienstleistungen und Informationen unabhängig von Zuständigkeiten anbietet. Beispielsweise geht es darum, den Hund anzumelden, eine Verbraucherbeschwerde auf den Weg zu bringen oder eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Diese bisher eher seltene Form der flächendeckenden interkommunalen Zusammenarbeit mache es allen Beteiligten leichter, den Bürgern Behördengänge zu erleichtern. Am einfachsten erreichbar ist das Portal über die Internetseiten des Kreises und der Städte. Dort findet sich jeweils auf der Startseite ein Link zu den digitalen Dienstleistungen. „Jede Verwaltung hat ihr Angebot selbst zusammengestellt und ist dafür verantwortlich“, erklärt die Kreisverwaltung, heißt es aus Kreis- und Rathäusern. Bürger sollen am besten das Serviceportal der eigenen Stadt aufrufen (www.hattingen.de) – hier bekommen sie am schnellsten einen Überblick, was vor Ort zukünftig online erledigt werden kann.

Registrierung auf „!Servicekonto.NRW“ notwendig

So unterschiedlich der Inhalt, so einheitlich die Verpackung. Wer ein Serviceportal aufruft, der findet auf der Startseite einige grundsätzliche Hinweise sowie den Button „Serviceübersicht“. Unüberlesbar ist dabei der Tipp auf das „!Servicekonto.NRW“. Nur wer sich dort registriert und ein Konto einrichtet, kann die Vorteile des neuen Angebotes nutzen.

„Dazu zählt beispielsweise die automatische Übernahme von personenbezogenen Daten wie Name und Anschrift in Anträge. Auch zeitnahe Rückfragen sind nur möglich, wenn Bürger das Servicekonto nutzen“, erläutert Daniela Heiermann, die das Projekt im Kreishaus umgesetzt hat. Bereits in Kürze sollen registrierte Bürger zudem automatisch über den Bearbeitungsstand ihres Antrages informiert werden.

Verschiedene Kategorien eingerichtet

Es gibt Kategorien wie „Arbeit und Beruf“, „Gewerbe und Wirtschaft“ oder „Familie, Soziales und Gesundheit“ sowie alternativ die A-bis-Z-Recherche. „Das Ausdrucken und der Versand per Post können allerdings nur in den Fällen entfallen, in denen der Gesetzgeber keine Unterschrift fordert“, nennt Heiermann den Grund dafür, warum nicht alle Anträge auf Dienstleistungen im Serviceportal zu finden sind.

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