Altstadtfest

Eine Bühne weniger beim 44. Hattinger Altstadtfest

Erinnerung an vergangene Zeiten: Die Bühne auf dem Untermarkt – hier ein Bild vom Auftritt der Band Kuult im Jahr 2017 – wird es künftig beim Altstadtfest nicht mehr geben.

Foto: Fischer

Erinnerung an vergangene Zeiten: Die Bühne auf dem Untermarkt – hier ein Bild vom Auftritt der Band Kuult im Jahr 2017 – wird es künftig beim Altstadtfest nicht mehr geben. Foto: Fischer

Hattingen.  Die Veranstaltung steigt vom 11. bis 13. Mai. Der Untermarkt wird nicht mehr groß bespielt. Duell am Samstagabend: Robbie Williams vs. Metallica.

Das 44. Altstadtfest steigt so früh wie vermutlich keines zuvor: Bereits vom 11. bis 13. Mai geht die Leuchtturm-Veranstaltung Hattingens über die Bühnen. In diesem Jahr allerdings über eine weniger, denn die Bühne auf dem Untermarkt fällt ab sofort weg.

Zwei Gründe führt Georg Hartmann, Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins, für diese Entscheidung an: „Zum einen haben sich die Bühnen im Krämersdorf und auf dem Untermarkt eher behindert als ergänzt“, sagt er am Montag beim Pressegespräch. ­„Andererseits machen auch die finanziellen Entwicklungen vor dem Altstadtfest nicht Halt. Um ein möglichst gut aufgestelltes Programm zu gestalten, mussten wir uns so entscheiden.“

Budget liegt bei 70 000 Euro

Etwa 70 000 Euro beträgt das Budget für die drei Fest-Tage im Mai – ein konstanter Betrag, seit Jahren schon. Die wichtigsten Programm-Punkte wurden in dieser Zeit indes kontinuierlich teurer.

Wie schon bei den jüngsten Altstadtfesten gibt es am Samstagabend ein kleines Duell von zwei Coverbands um die Zuschauergunst: Auf dem Kirchplatz, auf dem rund 1200 Menschen Platz haben, tritt die Robbie Williams Coverband auf – auf der Bühne am Bunker, hier passen an die 2000 Zuschauer auf den Parkplatz, spielen My’tallica ihre Hommage an die Metalrocker Metallica.

„Klar haben wir in den vergangenen Jahren die Handschrift des Altstadtfest verändert, sind kommerzieller geworden“, so Hartmann. „Aber das ist ja nicht schlechter, das ist ja nur anders. Unser Ziel ist, dass wir für Musik, gute Laune und Unterhaltung stehen.“ Die Zahlen der vorigen Jahre geben ihm recht: Dümpelte das Altstadtfest vor knapp zehn Jahren irgendwo bei 10- bis 15 000 Besuchern für die drei Tage, so waren es zuletzt eher mehr als 30 000, die gekommen sind, denn weniger.

Was viele stört: der sprunghafte Termin. Nachdem es sich am letzten Mai-Wochenende gut eingespielt hatte, rückt es nun noch weiter nach vorne. Wegen der Fußball-WM ab dem 14. Juni; und wegen des Kulinarischen Altstadtmarkts, denn „die KAM-Wirte wollten diesen Feiertag“. Was schon klar ist: Im Jahr 2020 gibt es „Altstadtfest meets Hansetag“, ein Zwei-Tage-Spektakel am 15. und 16. August. „Für 2019 werden wir zwei Termine in die politische Abstimmung geben, einen Ende Mai, einen Anfang Juli“, berichtet Georg Hartmann. „Zudem haben wir uns Gedanken gemacht, wie es bis zum Jahr 2023 weitergehen könnte.“ Dies wird im Ausschuss für Stadtmarketing am 8. Mai präsentiert.

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