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Hattinger Potteery erweitert den Tummelplatz für ihre Fans

Vergrößern den Teeladen Potteery: Brigitte Schreiber-Heise und Andrea Kehry-Rudolph (rechts).Fotos:Walter Fischer

Vergrößern den Teeladen Potteery: Brigitte Schreiber-Heise und Andrea Kehry-Rudolph (rechts).Fotos:Walter Fischer

Hattingen.   Brigitte Heise und Andrea Kehr-Rudolph betreiben in Hattingen die Potteery. Sie bieten auf Getränke, Keramikmalen, Honig und Holzfiguren an.

Sie haben sich zwar nicht gesucht, aber gefunden: Brigitte Heise und Andrea Kehry-Rudolph, beide 51 Jahre alt, betreiben mit Leidenschaft und Erfolg den Teeladen „Potteery“ an der Bahnhofstraße 2. Die beiden Frauen, die aus ganz anderen Berufen kommen, kann man guten Gewissens noch als Start-ups bezeichnen, denn erst vor zwei Jahren eröffneten sie ihr Geschäft. Jetzt erweitern sie es um 75 Quadratmeter.

Beide kannten sich vom Sehen aus der Berg- und Skigilde: Die Hattingerin Kehry-Rudolph, von Beruf Physikerin und in der ganzen Welt unterwegs für eine Anlagenbau-Firma, und die Münchnerin Brigitte Schreiber-Heise, Journalistin und Marketing-Frau, die der Liebe wegen nach Hattingen gezogen war. Die Physikerin eher Kopffrau, die schon lange gerne Keramikkunst herstellte. Und die Marketing-Expertin, die immer eine starke künstlerische Ader hatte. Zum Muttertag 2015 schenkten die beiden Männer, die 2013 in Berlin zusammen Marathon gelaufen sind, ihren Frauen Keramikmalen in Düsseldorf.

„Wir kamen so entspannt und in uns ruhend nach Hause, dass unsere Männer beschlossen, wir müssten einen Laden aufmachen“, erzählt Brigitte Heise. „Und dann war es ein Entschluss kürzester Zeit, da war für uns klar, wir eröffnen ein Geschäft mit Tee und Keramikmalen“, ergänzt Andrea Kehry-Rudolph.

Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche kommen gerne ins Geschäft und entspannen, indem sie künstlerisch tätig werden. „Rohlinge verschiedenster Art kann man im Geschäft kaufen und nach einer kleinen Einführung dann direkt bemalen. In dem Preis sind die ungiftigen und bleifreien Farben, Glasur und Brennen enthalten. Manche machen auch einen Abdruck vom Babyfüßchen oder Hundepfötchen.“

Wenn Tassen, Teller, Gefäße und Figuren bemalt, glasiert und gebrannt sind, können sie nach einigen Tagen abgeholt werden. Und sie sind: spülmaschinenfest. Eine wichtige Information für Menschen, denen es verhasst ist, Geschirr mit der Hand abzuwaschen.

„Man kann jederzeit zu uns kommen und sich kreativ betätigen. Man sollte aber drei Stunden Zeit mitbringen“, betonen die beiden Frauen. Und besser ist es natürlich immer, wenn man sich anmeldet, denn es kommen oft Gruppen, die als Gemeinschaftserlebnis bei uns Keramik bemalen. „Unserer Recherche nach sind wir zurzeit der einzige Laden in Deutschland, der so etwas anbietet“, sagt Brigitte Heise.

Warum das so beliebt ist, leuchtet den beiden Kreativ-Frauen Brigitte Heise und Andrea Kehry-Rudolph ein: Es habe etwas Meditatives, man komme nach einem arbeitsreichen Tag runter, könne herrlich entspannen, sagen sie. Das kann man in ein paar Wochen alleine, zu zweit oder bei Workshops auf bald 85 Quadratmetern. Im neuen Bereich gibt es dann nach der Erweiterung in einigen Wochen jede Menge Tees, Honig, Holzfiguren, außerdem noch hübsche Karten und sogar Kaffee für die Besucherinnen und Workshopteilnehmer.

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