Am Ende der Woche

Die Hattinger sollten sich bei ihren Rettern bedanken

Ulrich Laibacher, Leiter der WAZ-Redaktion Hattingen

Ulrich Laibacher, Leiter der WAZ-Redaktion Hattingen

Foto: Volker Speckenwirth / WAZ

Hattingen.  Brand, Wasserrohrbruch, Verkehrsunfälle, Straßensperrungen - so viel Blaulicht war selten. Grund genug, sich bei den Rettern zu bedanken.

So viel Blaulicht wie in dieser Woche gibt es sonst eher selten. Auf dem Dach der Realschule Grünstraße brennt die Solaranlage. Ein Schaden an einem Wasserrohr an der Lindstockstraße legt den Schulbetrieb im dortigen Schulzentrum lahm. Nach Verkehrsunfällen auf der Bredenscheider Straße mit fünf Verletzten und der Blankensteiner Straße mit zwei Verletzten müssen beide Zufahrtswege vorübergehend gesperrt werden.

Glück und beherztes Eingreifen

Ein schwer verletztes Unfallopfer ist zu beklagen. Darüber hinaus ist alles noch einmal glimpflich abgelaufen. Natürlich ist bei Unfällen immer auch das Glück ein Faktor, ganz sicher aber das beherzte Eingreifer der Rettungsdienste. Und das funktioniert in dieser Stadt ganz offensichtlich gut. Der Tag der Daseinsvorsorge am heutigen Samstag ist eine gute Gelegenheit, sich bei Polizei und Feuerwehr einmal herzlich zu bedanken. Es ist ja nicht nur ihr oft lebensrettender Einsatz bei Unfällen oder Bränden, der die Bürgerinnen und Bürger schützt. Kleinigkeiten wie etwa die Brandwache am Alten Rathaus, damit dort weiter geheiratet werden kann, gehören auch zum Funktionieren einer Stadtgesellschaft.

Erst Ansprachen, dann Knöllchen

Das Dankeschön an die Rettungsdienste darf übrigens gerne mehr sein als ein Wort. Schön wäre es zum Beispiel, wenn alle Anwohner in engen Wohnsiedlungen ihre Autos so parken, dass Rettungswagen durchkommen. Hier machen – wie bei Rettungsgassen auf Autobahnen – wenige zunichte, was die Mehrheit respektiert. Die Stadt versucht es jetzt zunächst mit Ansprachen, dann mit Knöllchen. Gut so.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben