Warntag

Deshalb heulen am Donnerstag die Sirenen in Hattingen

Digitale Alarmsirene am Mittwoch, 23.08.2018 auf dem Dach der Käthe-Kollwitz-Schule in Gladbeck-Schultendorf. Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Digitale Alarmsirene am Mittwoch, 23.08.2018 auf dem Dach der Käthe-Kollwitz-Schule in Gladbeck-Schultendorf. Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

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Hattingen.  Alarm in Hattingen: Am Donnerstag, 5. September, werden als Test wieder die Sirenen in der Stadt heulen. Das bedeuten die Töne und das kann NINA.

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Die Sirenen werden wieder getestet. Nach der Premiere im vergangenen Jahr findet am Donnerstag, 5. September 2019, wieder ein landesweiter Sirenenwarntag statt. Um 10 Uhr heulen die 13 Sirenen in Hattingen.

Das bedeuten die Sirenentöne

Zeitgleich werden die kreisweit vorhandenen 79 Sirenen aufheulen. Zu hören sein werden sie in den einzelnen Städten je nach Ausbaustufe. „Zum einen geht es darum, den Bürgern die lebensrettende Funktion der Sirenen wieder näher zu bringen. Zum anderen wollen wir Technik und Abläufe testen. Dazu zählt auch die Warn-App NINA“, erklärt Rolf-Erich Rehm, Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz beim Ennepe-Ruhr-Kreis.

Der lautstarke Probealarm am 5. September Motto ist dreiteilig. Teil eins und drei bestehen aus einem einminütigen Dauerton, Teil zwei aus einem Heulton, der eine Minute an- und abschwillt. Der Dauerton bedeutet Entwarnung, der Heulton Warnung.

Das kann die Warn-App Nina

Neben den Sirenen setzt Rehm in Sachen Schutz der Bevölkerung auch auf die Warn-App NINA, die Notfall Informations- und Nachrichten App des Bundes. Wer sie auf dem Smartphone hat, erhält standortbezogene Warnmeldungen, wird beispielsweise auf das Ausbreiten von Gefahrstoffen, auf Großbrände oder Hochwasser hingewiesen. Ebenfalls hilfreich sind die in der App hinterlegten Tipps zum Verhalten in Notlagen sowie Checklisten für den Notvorrat und die Hausapotheke. „Am Warntag wird über NINA eine Meldung verschickt, das System wird getestet“, kündigt Rehm an.

Weitere Informationen rund um den Warntag liefern Informationsblätter, die in den Städten ausliegen, sowie im Internet die Seite www.warnung.nrw.

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