SOMMERLESECLUB

Das neue Konzept des Sommerleseclubs in Hattingen geht auf

Wurde bei der Abschlussparty des Sommerleseclubs in den Räumen des Restaurants "Gleis 79" als Erstes für ihr Lese-Engagement ausgezeichnet: die Lesegruppe "Moliti" mit (v.l.) Tim, Linus, Maxi, Joris und Moritz. Dahinter lächeln Bürgermeister Dirk Glaser und Heike Bein, die stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek, in die Kamera.

Wurde bei der Abschlussparty des Sommerleseclubs in den Räumen des Restaurants "Gleis 79" als Erstes für ihr Lese-Engagement ausgezeichnet: die Lesegruppe "Moliti" mit (v.l.) Tim, Linus, Maxi, Joris und Moritz. Dahinter lächeln Bürgermeister Dirk Glaser und Heike Bein, die stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek, in die Kamera.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Die Stadtbibliothek Hattingen hat bei der 15. Auflage ihres Sommerleseclubs einiges gegenüber den Vorjahren verändert. Das kommt bestens an.

Mit einem rundherum erneuertem Konzept sollte der Sommerleseclub in diesem Jahr noch attraktiver werden, mehr junge Leser anlocken. Und dieser Plan ging auf, die 15. Ausgabe des Leseclubs der Stadtbibliothek war ein voller Erfolg.

Dass die Altersbegrenzung aufgehoben wurde, hat die Anmeldezahlen gegenüber dem Vorjahr nach oben schnellen lassen. So machten diesmal 352 Teilnehmer mit (darunter 35 Erwachsene), im Jahr 2018 waren es 279.

Lesegruppen geben sich witzige Teamnamen

„Ein Anreiz, sich anzumelden, war auch, dass die Kinder Lesegruppen bilden konnten“, sagt die stellvertretende Bibliotheksleiterin Heike Bein. Dabei seien auch witzige Teamnamen entstanden. So sammelten unter anderem die „Bücherfresser“, die „Leseratten“ und die „Lesehühnchen“ Stempel für gelesene Bücher. Ein weiterer Grund für die positive Teilnehmerentwicklung, so Bein, sei die Öffnung des gesamten Bestandes der Bibliothekim Reschop Carré für den Sommerleseclub gewesen. „Früher gab es nur eine begrenzte Auswahl, diesmal hat jeder etwas gefunden, was ihn begeistert hat.“

Erfreulich sei darüber hinaus gewesen, mit welcher Kreativität die ausgegeben Log-Bücher, in denen unter anderem die Stempel gesammelt wurden, gestaltet wurden, erklärt Bein. „Da wurden Fotos eingeklebt, es wurde gemalt oder es wurden in diese Gründe für das Lesen eines Buches geschrieben.“

Junge Leser setzen auf Spannung, Thrill und Fantasy

Bei den Lieblingsbüchern der Teilnehmer hatten indes Klassiker die Nase vorne. Die „Drei ???“ und die „Drei !!!“ waren einmal mehr sehr beliebt. Aber auch „Die magischen Tiere“, „Gregs Tagebuch“, „Woodwalker“ und „Lotta-Leben“ rangierten ganz oben auf der Liste der meist ausgeliehenen und -gelesenen Büchern dieses Sommers. „Spannung, Thriller und Fantasy sind nach wie vor die Favoriten der jungen Leser“, so Heike Bein.

Fortsetzung des Sommerleseclubs ist wahrscheinlich

Eine Fortsetzung des Sommerleseclubs, fährt sie fort, sei sehr wahrscheinlich. „Ich gehe zudem davon aus, dass bei der 16. Auflage des Leseclubs das neue Konzept erhalten bleibt. Denn das hat uns und den Kindern sehr gefallen.“

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