K-Pop

Das macht für Jugendliche die Faszination K-Pop aus

Das zweite K-Pop-Festival in der Gebläsehalle der Henrichshütte in Hattingen ist ein Erfolg.

Das zweite K-Pop-Festival in der Gebläsehalle der Henrichshütte in Hattingen ist ein Erfolg.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen.  Die Musik des K-Pop kommt aus mehreren Genres. Wichtig sind Choreografien und das Lebensgefühl. Was Jugendliche aus Hattingen an Korea fasziniert

K-Pop gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Vorher eher ein Nischenthema, begeistert es jetzt die breite Masse. Die Musik ist vielseitig, bedient mehrere Genres. Stile wie Rock, Pop oder Elektro ergeben zusammen eine einzigartige Mischung.

Gesang auf Koreanisch oder Englisch

Vorrangig singen die Gruppen auf Koreanisch, vereinzelt auch auf Englisch. Zu den Liedern gehört außerdem immer eine ausgefallene Choreografie. Ob von bekannten amerikanischen Tänzern entworfen oder auch von den Gruppen selbst.

Die koreanische Lebensweise, Gesellschaft und Tradition greifen die Künstler immer wieder auf. K-Pop bietet in seiner einzigartigen Kombination aus Tanz, Musik und Kultur eine faszinierende Mischung für die Fans.

Hip Hop aus Korea

So auch für Svaantje (11): „Im Grunde ist das ganz normaler Hip Hop. Das gefällt mir richtig gut.“ Und das, obwohl sie die Texte eigentlich nicht versteht. „Es geht mehr um das Gefühl, das man hat, wenn man die Musik hört. Auch die typischen Choreos gefallen mir gut. Die Tanzschritte sind schon anspruchsvoll und sehen gut aus.“ In Korea war das Mädchen allerdings noch nicht. „Aber in der Zukunft ist ja alles offen.“

Koreanische Kultur begeistert

Elisabeth (20) war zwar ebenfalls noch nicht in Korea, doch mit der koreanischen Kultur kennt sie sich bestens aus. „Ich finde die Lebensweise einfach faszinierend. Dort ist alles komplett anders als hier.“ Respekt werde in dem asiatischen Land großgeschrieben. „Auch die Kleider, die die Tänzerinnen tragen, finde ich toll. Die sind total bunt und flattern beim Tanzen durch die Gegend.“

Elisabeth ist selbst begeisterte K-Pop Tänzerin. „Die verschiedenen Stilrichtungen geben viele Möglichkeiten. Aber fast alle Choreografien sind beeindruckend.“

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