Das Leben auf einer Burg nachempfinden

Auch Kinder sehen sofort anhand der Spielfiguren im Museum im Bügeleisenhaus, worum es geht: um Ritter und Burgen. Der Wiedererkennungswert ist riesig. Schließlich tummeln sich Figuren desselben Herstellers in anderer Aufmachung zuhauf in ihren Kinderzimmern. Doch auch Erwachsene mit Sammlerlust und Interesse an Geschichte kommen bei mehreren Ausstellungen auf ihre Kosten.

Auch Kinder sehen sofort anhand der Spielfiguren im Museum im Bügeleisenhaus, worum es geht: um Ritter und Burgen. Der Wiedererkennungswert ist riesig. Schließlich tummeln sich Figuren desselben Herstellers in anderer Aufmachung zuhauf in ihren Kinderzimmern. Doch auch Erwachsene mit Sammlerlust und Interesse an Geschichte kommen bei mehreren Ausstellungen auf ihre Kosten.

Bis zum 10. Dezember breiten Sammler aus dem EN-Kreis ihre Schätze aus – von Fotoapparaten über Pixi-Bücher, Poesiealben, Vereinsnadeln, Kaffeekannen, Postspardosen und Hohnsteiner Handpuppen bis zu Memorabilien aus dem österreichischen Kaiserhaus. Gäste können archäologische Funde von der Isenburg bestaunen. Ausgrabungsfunde werden dem Publikum nach zwei Jahren wieder zugänglich gemacht. Zudem erleben Besucherinnen und Besucher Geschichte(n) vom Haldenplatz 1 nach. Erinnert wird an die Familie Cahn, an die Werke von Hildegard Schieb und des verstorbenen Males und Dichters Otto Wohlgemuth. Der Heimatverein zeugt auch Funde aus Burg-Altendorf wie Tierknochen, Keramiken und Fliesen.

Noch etwas gedulden müssen sich die Gäste, bis sie „Schönheit in Bildern, Worte von Martin Luther in Bildern“ nacherleben können. Die Wanderausstellung des Altenzentrums am Schwesternpark Feierabendhäuser/Witten wird ab 15. Juni zu sehen sein. Und erst im November wird das Lutherbild aus fünf Jahrhunderten am Haldenplatz Station machen und Luther als Prophet Christi, Kirchenvater, deutschen Nationalheld und vor allem als Gesicht der Reformation präsentieren.

Bis dahin wird es den Besuchern, die samstags, sonntags und an Feiertagen zwischen 15 und 18 Uhr vorbeischauen können, mit Sicherheit nicht langweilig werden angesichts der vier Dauerausstellungen in diesem Jahr und der Verteilung auf alle Ebenen des Museums, die zum Schauen und Entdecken einladen.

Landrat Olaf Schade hat die Schirmherrschaft für das laufende Ausstellungsjahr übernommen. Fast 800 Jahre sei es her, dass Burg Isenberg zerstört wurde. „Wir können anhand ausgewählter Grabungsfunde des Heimatvereins nachempfinden, wie das Leben auf der Burg aussah“, schreibt er in einem Grußwort.

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