Coronavirus

Corona: Aktuell gibt es 13 Erkrankte in Hattingen

13 Erkrankte, 82 begründete Verdachtsfälle, zwei Geheilte – so lautet die aktuelle Corona-Bilanz für Hattingen.

13 Erkrankte, 82 begründete Verdachtsfälle, zwei Geheilte – so lautet die aktuelle Corona-Bilanz für Hattingen.

Foto: Marcel Kusch / dpa

Hattingen.  Erfreuliche Nachricht: Eine zweite Person aus Hattingen wird als von Corona geheilt gemeldet. Dem gegenüber stehen aktuell 13 erkrankte Personen.

Der Ennepe-Ruhr-Kreis meldet aktuell 13 Corona-Fälle für Hattingen. Es gibt 82 begründete Verdachtsfälle. Als geheilt gelten zwei Personen.

Die Zahl der Corona-Fälle im Ennepe-Ruhr-Kreis liegt aktuell bei 83 (Stand: 23. März, 15 Uhr). Die Betroffenen wohnen in Breckerfeld (1) Ennepetal (3), Gevelsberg (11), Hattingen (13), Herdecke (15), Schwelm (3), Sprockhövel (10), Wetter (6) und Witten (21).

Als begründete Verdachtsfälle gelten aktuell 509 Bürgerinnen und Bürger – sie verteilen sich auf Breckerfeld (19), Ennepetal (43), Gevelsberg (42), Hattingen (82), Herdecke (55), Schwelm (33), Sprockhövel (43), Wetter (27) und Witten (165).

Vorgabe der Quarantäne gibt es zurzeit für 1377 Personen im EN-Kreis

Für die bestätigten Fälle sowie für die begründeten Verdachtsfälle ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt die Vorgabe der Quarantäne für 1377 Personen im Kreis.

Die Zahl der als von Corona geheilt geltenden Bürger ist auf vier gestiegen – zu der bereits bekannten Hattingerin sind eine weitere Person aus Hattingen sowie zwei aus Witten hinzugekommen. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei einem.

Ein weiteres Mal reagiert die Kreisverwaltung zu Wochenbeginn auf die steigende Zahl notwendiger Tests. Seit Montag sind die inzwischen vier Fahrzeuge der mobilen Diagnostik zwischen 11 und 17 Uhr und damit täglich zwei Stunden länger als bisher unterwegs. Effekt: Das Gesundheitsamt kann ab sofort 60 statt bisher 40 Bürger pro Tag ansteuern lassen.

Der EN-Kreis will noch in dieser Woche eine ,Drive in’-Lösung anbieten

„Da es in den letzten Tagen aber nötig geworden ist, Wartelisten zu führen und die mobile Diagnostik mit der heutigen Veränderung am Limit ist, arbeiten wir weiterhin mit Hochdruck am Angebot einer stationären Diagnostik. Diese werden wir voraussichtlich noch in dieser Woche in Form einer ,Drive in’-Lösung anbieten“, kündigt Michael Schäfer, Leiter des Krisenstabes im Kreishaus an. Weitere Einzelheiten dazu wird der Ennepe-Ruhr-Kreis bis Mitte der Woche veröffentlichen.

Die Verantwortlichen gehen davon aus, nach kurzer Eingewöhnungszeit für den „Drive in“ mobil und stationär täglich insgesamt rund 150 Bürger testen zu können und aktuell vorhandene Wartezeiten zu verkürzen.

Aber: Menschen, die Kontakt zu Corona-Patienten hatten oder aus Risikogebieten kommen und keine Krankheitssymptome zeigen, werden nicht getestet. Dies werde von Experten als nicht sinnvoll bewertet. Für sie alle gilt aber: Sie sollten aus Vorsicht 14 Tage zu Hause bleiben und ihre Gesundheit beobachten. Im Durchschnitt wird man vier bis sieben Tage nach einem Kontakt krank.

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