Blinder Autor spricht übers Schreiben

Wie schreibt man blind ein Buch? Diese Frage wird der blinde Buchautor Dieter Kleffner am Donnerstag, 27. Juli, um 19 Uhr in der Boutique Modela, Keilstraße 4, beantworten. Der Hattinger hat bereits vier Bücher geschrieben. Die ersten beiden befassten sich mit den Themen Behinderungen und Erblindung. „Eine Erblindung ist ein atemberaubender Thriller, doch die Blindheit muss keine Tragödie sein“, sagt er seinen Lesern.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Wie schreibt man blind ein Buch? Diese Frage wird der blinde Buchautor Dieter Kleffner am Donnerstag, 27. Juli, um 19 Uhr in der Boutique Modela, Keilstraße 4, beantworten. Der Hattinger hat bereits vier Bücher geschrieben. Die ersten beiden befassten sich mit den Themen Behinderungen und Erblindung. „Eine Erblindung ist ein atemberaubender Thriller, doch die Blindheit muss keine Tragödie sein“, sagt er seinen Lesern.

Dank moderner Medizin seien kaum noch weiße Stöcke im Stadtbild zu sehen. In der Gesellschaft sei das Wissen über die Fähigkeiten sehbehinderter Menschen weitgehend verloren gegangen, erzählt Kleffner von seinen Erfahrungen. Er berichtet auch über moderne Hilfsmittel, stellt sein Computersprachprogramm vor. Betroffenen und Angehörigen möchte Kleffner „die oft zu große Angst vor einem Leben ohne Sehvermögen nehmen. Erst die Erblindung hat mich zum Schreiben gebracht“. Eintritt: sechs Euro (mit Verzehr). Anmeldung: 501030.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik