Rotarier

Besucher kaufen tütenweise Tulpenzwiebeln

Tulpenmarkt für den guten Zweck: Heinrich Schouenburg, Philip de Kavingh, Rahman Machraoui, Gerd Schlosser, Simone Siemons und Thomas Degener.

Tulpenmarkt für den guten Zweck: Heinrich Schouenburg, Philip de Kavingh, Rahman Machraoui, Gerd Schlosser, Simone Siemons und Thomas Degener.

Foto: Biene Hagel

Hattingen.  Vierter Markt des Rotary Clubs auf Burg Kemnade. Hilfe für Sprachförderung und für Indien

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ideales Wetter für Blumenzwiebeln und Menschen hatte der Rotary Club Hattingen am Wochenende. Es war weder zu nass, noch zu heiß, so dass schon am Samstag Hunderte von Blumenliebhabern zum 4. Tulpenzwiebelmarkt auf den Hof der Burg Kemnade kamen.

Gut gelaunt, bei einem Bierchen, einem Prosecco und einem Stück Kuchen machten es sich die Besucher gemütlich und schleppten anschließend zum Teil ganze Tüten voll hochwertiger Tulpenzwiebeln nach Hause. Damit erfüllen sich die Garten- oder Balkonbesitzer einen bunten Traum im Frühjahr, taten aber auch etwas für den guten Zweck.

Denn „Gemeinsam helfen zu Hause und in der Welt“ ist das Motto des Rotary Clubs. „Wir sammeln das Geld heute, unterstützt von Sponsoren, um dem Hattinger Kindergarten Schreys Gasse und auch in Indien zu helfen“, erklärte Thomas Degener, Präsident des Clubs. Der Kindergarten hat einen hohen Teil von Kindern mit Migrationshintergrund, die deutsch nicht als Muttersprache haben. „Wir geben Geld für die Sprachförderung und haben eigens dafür eine Erzieherin engagiert, um den Kleinen eine bessere Integration zu ermöglichen.“ Wichtig sei, dass sich die Einrichtung auf das Geld verlassen könne, um so kontinuierlich arbeiten zu können.

Außerdem fährt ein Ärzteteam aus Hattingen zusammen mit anderen Fachleuten jedes Jahr für zwei Wochen ins westindische Jalna, um dort Kinder mit Fehlbildungen des Gesichts und der Extremitäten und Kinder mit schweren Verbrennungen zu operieren. „Auch die Aktion unterstützen wir, weil arme Eltern dort keine Chance haben, ihre Kinder operieren zu lassen“, nennt Thomas Degener Gründe für den Einsatz.

Die 56 Mitglieder des Rotary-Clubs Hattingen bekommen auf vielfältige Weise im Jahr stattliche 40 000 Euro zusammen. Ein Drittel des Etats wird durch Sponsoren, den Verkauf von Kaffee und Kuchen und die Tulpenzwiebeln aufgebracht, die begeisterte Abnehmer fanden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben