Treffpunkt

Besucher genießen das herbstliche Kürbis-Fest im Kick

Fachfrau Vera Gebauer (M.) hat Kürbis-Sorten vorgestellt. Beim Kuchenessen diskutiert sie mit Siglinde Zastrau (li.) und Gudrun Bauta. Foto:Fische

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Fachfrau Vera Gebauer (M.) hat Kürbis-Sorten vorgestellt. Beim Kuchenessen diskutiert sie mit Siglinde Zastrau (li.) und Gudrun Bauta. Foto:Fische Foto: r

Hattingen.   Vera Gebauer informiert im Treffpunkt Kick über verschiedene Kürbis-Sorten. Besucher nehmen viele Informationen für Zuhause mit.

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Im Märchen vom ängstlichen Kürbis, das Hildegard Reuter im Treffpunkt Kick vorliest, macht sich das Gewächs schließlich vom Acker. Preisgekrönt sollte der Angsthase werden. Daraus wird nichts. Keinerlei Berührungsangst haben die Besucherinnen und Besucher beim Kürbis-Jahresfest am Dienstag an der Augustastraße. Sie probieren Gerichte und nehmen viele Informationen mit, die sie auch zu Hause umsetzen möchten.

Auch die Kürbisse nehmen nicht Reißaus. Entweder sind sie schon verarbeitet zu leckeren Gerichten. Oder sie liegen noch auf dem Tisch und ahnen nichts vom Schicksal, das ihnen blüht. Roswitha Raddatz beißt genüsslich in ein Stück Kürbiskuchen. „Lecker“, sagt die 73-Jährige, die selbst nicht nur mit Kürbis kocht und backt, sondern mit unterschiedlichen Gemüsesorten.

Kürbisse in Miniblumentöpfen taugen als Nadelkissen

Erika Schütz bestaunt kleine Kürbisse, die in Miniblumentöpfen „wachsen“ und als Nadelkissen taugen. Sie schaut sich die Idee ab und will die Kürbisse nachmachen. Andere, größere Exemplare stehen im herbstlich geschmückten Raum. Selbst Walter Schulte, der für Musik sorgt, hat einen Kürbis vor der Nase stehen. Der ist aus den Seiten eines Buches gemacht.

So unterschiedlich die gebastelten Exemplare sind, so unterschiedlich sind auch die echten Gewächse. Vera Gebauer, die auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, baut auf einem Feld in Witten unterschiedliche Sorten in Bioqualität an und verkauft sie auch in einem Hofladen. In dem gibt es auch gelbe und grüne Zucchini, die bei Kick neben Hokkaido, Butternut, Mini-Muskat und Spaghetti-Kürbissen liegen.

Für Interessenten gibt es Rezepte

Letztere isst man nicht mit langen, dünnen Nudeln. Die Sorte zerfällt vielmehr beim Kochen in Spaghetti. Auch große essbare Halloween-Kürbissorten sind dabei, die nicht zum Schnitzen verwendet werden, sondern um den Magen lecker zu füllen. Die Hattingerin erzählt, wo die einzelnen Sorten herkommen. Hokkaido etwa, der mit Schale gekocht werden kann, stammt aus Japan. Wofür sich jede Sorte am besten eignet, erfahren die Gäste auch. An Interessenten verteilt Vera Gebauer Rezepte.

Nur bei einer Frage müssen alle passen. Wie schwer wohl der Gelbe Zentner ist, der auf dem Boden liegt. Schließlich soll sein Gewicht gleich noch geraten werden. Der Name deutet allerdings schon an, dass er kein Leichtgewicht ist.

Kindergarten-Kinder haben Kürbis-Bilder gefertigt

Auch Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten St. Georg übrigens haben sich mit dem Thema Kürbis beschäftigt. Sie zeigen Bilder mit Kürbissen. Die echten kann man auch kaufen. Oder sie sich für fünf Euro als Suppe, Kuchen oder Kürbisbrot schmecken lassen.

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