Tuningshow

Bei der Tuningshow wagen getunte Autos einen Limbo

Jessika Weiß (33) mit ihrem individuell gestalteten Renault Wind bei der Vau-Max-Tuningshow auf der Henrichshütte in Hattingen.

Jessika Weiß (33) mit ihrem individuell gestalteten Renault Wind bei der Vau-Max-Tuningshow auf der Henrichshütte in Hattingen.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Zur VAU-MAX-Tuningshow in Hattingen kommen nicht nur leidenschaftliche Tuner. Wir erklären, warum das Treffen für Familien ein Erlebnis ist.

Schon am frühen Sonntagmorgen ist die Autoschlange vor der Henrichshütte in Hattingen meterlang. Begeisterte Tuner warten in ihren ganz individuellen Schlitten darauf, endlich auf das Gelände des LWL-Industriemuseums an der Werksstraße fahren zu dürfen.

Auffällige Lackierungen, polierte Felgen, Oldtimer und Neuwagen – die fünfte „VAU-MAX Tuningshow“ lässt das Herz derer höher schlagen, die ihr Auto gerne besonders und individuell ausstatten. Die Henrichshütte ist zudem noch ein ganz besonderer Schauplatz für die Tuningshow. Die rostigen Stahlkonstruktionen und alten Loks erzeugen eine einmalige Kulisse.

Das Industriemuseum in Hattingen begeistert Tuner als Ort für die Vau-Max-Tuningshow

Die Autofans sind davon überzeugt, dass sich ihre Schätze auf diesem Gelände besonders gut machen. „Das ist schon ein toller Ort für eine Tuningshow“, sagt Mandy Braun (30). Sie ist zum zweiten Mal zu diesem besonderen Ereignis in Hattingen gekommen und nimmt mit ihren Freunden regelmäßig an derartigen Events teil.

Die Stimmung in der Gruppe ist ausgelassen. Es wird viel gelacht – Humor und Spaß stehen im Vordergrund. Generell herrscht auf dem Gelände der Henrichshütte eine ausgelassene Stimmung. Bei strahlendem Sonnenschein philosophieren die Tuner über ihre Autos oder sitzen einfach nur entspannt auf mitgebrachten Campingstühlen in einer Runde. Oder machen mit beim Car-Limbo.

Familien macht das Ansehen der auffälligen Autos schlicht Spaß

Das Publikum ist bunt gemischt. Neben den Tunern selbst kommen auch viele Familien als Besucher, um die auffälligen und farbenfrohen Autos zu betrachten. „Das ist hier jedes Jahr eine sehr familiäre Veranstaltung“, sagt Luca Felshart (28), Mitglied des Veranstaltungsteams. Die Kinder sind nicht nur begeistert von den Autos, sondern auch von dem, was es auf dem Hüttengelände sonst noch zu sehen gibt. „Es ist total super wie die Autos zwischen den alten Zügen stehen“, ruft ein Junge begeistert.

Was die Tuningshow sonst noch ausmacht, ist die Vielfalt an unterschiedlichen Autos, die auf dem Gelände dicht an dicht nebeneinander stehen. Mit bis zu 1000 Wagen rechnet Luca Felshart bei der diesjährigen Veranstaltung. Er sagt, dass es vor allem auf den bunten Mix verschiedener Autos ankomme, der das Event zu einem einmaligen Erlebnis mache. Alte VW-Käfer stehen neben neuen „Golf GTIs“, große Jeeps konkurrieren mit schicken Cabriolets.

Alter, Modell, Farbe und Marke spielen bei der Show keine Rolle

Alter, Modell, Farbe und Marke spielen keine Rolle – Hauptsache ist, dass das Auto irgendetwas Besonderes und Einzigartiges hat. Die Hauptattraktion sei auch in diesem Jahr wieder der rote Teppich, wie Felshart erzählt. Hier können die Tuner ihre Wagen präsentieren und gleichzeitig von einer Jury in unterschiedlichen Kategorien bewerteten lassen. Die Gewinner erhalten Glaspokale als Andenken an die Veranstaltung. Sonderpokale können beispielsweise die Autobesitzer für einen Wagen mit der ältesten Erstzulassung ergattern.

Wer Hunger bekommt, muss die Tuningshow nicht verlassen. Vom Veranstalter ausgewählte Stände versorgen die Besucher mit Pizza, Burger, Currywurst oder vegetarischem Essen. Den guten Ton liefert dazu „DJ Tobyas“ aus Berlin. Er begleitet die Besucher als Moderator durch den Veranstaltungstag.

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