Hattingen. Eine brennende Gartenlaube in Hattingen hat am Montag (4.12.) mehrere Stunden lang die Feuerwehr beschäftigt. Hintergründe, Details.

Eine in Brand geratene Gartenlaube beschäftigte die Hattinger Feuerwehr am Montag (4.12.) drei Stunden lang.

Vollbrand der Laube

Um 11.32 Uhr wurde die Feuerwehr zu der brennende Gartenlaube in einer Kleingartenanlage in Hattingen-Blankenstein alarmiert. Da die ersten Kräfte bereits auf der Anfahrt den Vollbrand der Laube erkannten, wurden weitere Kräfte der Hauptwache sowie die ehrenamtlichen Kräfte des Löschzuges Nord alarmiert.

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Der Angriffstrupp ging sofort unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr zur brennenden Laube vor. Hierdurch konnte eine Brandausbreitung auf andere Lauben verhindert werden. Weitere Einsatzkräfte kümmerten sich um zwei Personen aus dem Umfeld der Laube und betreuten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Später wurden sie mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

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Nachdem weitere Kräfte eintrafen, wurde mit dem Aufbau einer unabhängigen Wasserversorgung begonnen und die Brandbekämpfung ausgeweitet. Im Verlauf des Einsatzes konnten zwei Propangasflaschen aus der Brandruine geborgen werden.

Sicherheitsventil von Propangasflaschen hatte ausgelöst

Hier hatte zwischenzeitlich das Sicherheitsventil ausgelöst, so dass sich die Flaschen schon entleert hatten.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich insgesamt als sehr aufwändig, sagt Feuerwehrsprecher Jens Herkströter, da viele Zwischenräume mit Brechwerkzeug und Rettungssäge geöffnet werden mussten.

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Nachdem der Brand weitestgehend gelöscht war, deckten die Einsatzkräfte die Reste des Gartenhauses mit Löschschaum ab um verbliebene Glutnester zu ersticken. Während des dreistündigen Einsatzes waren insgesamt fünf Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt.

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Im Laufe des Tages erfolgt noch eine Brandnachschau durch die Kräfte der Hauptwache.

Die Ursache für den Brand, so Feuerwehrsprecher Jens Herkströter, müsse nun die Kriminalpolizei ermitteln.

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