Winzermark

Aktionsgemeinschaft gewinnt Boule-Turnier in Hattingen

Sie lassen die Kugeln rollen: die Teilnehmer des Frühjahrs-Turniers im Boule der Aktionsgemeinschaft Winzermark auf dem Winzermarkplatz.

Sie lassen die Kugeln rollen: die Teilnehmer des Frühjahrs-Turniers im Boule der Aktionsgemeinschaft Winzermark auf dem Winzermarkplatz.

Foto: Biene Hagel

Hattingen.  Der Ausrichter hadert mit der Terminüberschneidung zum Altstadtfest. Vier der zehn angemeldeten Teams sind nicht gekommen.

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Die silbernen Boule-Kugeln glänzen auf dem Winzermarkplatz im Sonnenlicht. Die 18 Teilnehmer des Frühjahrs-Turniers der Aktionsgemeinschaft Winzermark (AGW) tummeln sich mit einigen Zuschauern um die beiden Spielfelder. „Wir haben Glück mit dem Wetter, aber leider nicht mit dem Termin“, bemerkt Gerd Walther von der AGW mit Blick auf das zeitgleich stattfindende Altstadtfest. So fanden von den zehn angemeldeten Teams nur sechs den Weg hoch nach Niederbonsfeld.

„Das stimmt uns ein bisschen traurig“, gesteht Gerd Walther. Beeinträchtige aber trotzdem nicht den Grundgedanken des Turniers: das Fördern der Gemeinschaft und Kameradschaft unter den Stadtteilen. Neben der Mannschaft der AGW kamen Teams aus Niederwenigern, Blankenstein und Hattingen-Mitte.

Turniere gibt es seit zehn Jahren

Seit zehn Jahren veranstaltet die AGW regelmäßig Turniere im Boule – allen voran die Stadtmeisterschaft. „Und die hat sich wirklich erfreulich entwickelt“, so Gerd Walther. In der Spitze lieferten sich 14 Mannschaften spannende Duelle. Vor sechs Jahren kam das Frühjahrs-Turnier auf dem Winzermarkplatz hinzu. „Bei der Planung des Platzes war uns als AGW der Bouleplatz sehr wichtig und wir haben uns durchgesetzt“, sagt Walther und fügt hinzu: „Die Frequenz ist wirklich da. Der Platz ist der größte und schönste zum Boulespielen in der Stadt.“

„Das Tolle am Boule ist, dass wirklich jeder mitmachen kann“, so Helga Walther. „Heute ist selbst eine Dame mit Rollator dabei“, ergänzt Diane Sciborski. Jürgen Gänsmann fügt hinzu: „Das Spiel fördert die Geselligkeit.“ „Ich spiele, weil Altkanzler Adenauer auch gespielt hat. Den Grund hat mir nur noch keiner abgenommen“, witzelt Bernd Hollmann in einer kleinen Pause.

Spieler treffen sich mittwochs und sonntags

Nach viereinhalb Stunden und fünf Spielrunden stehen die Endspielgegner fest: die Aktionsgemeinschaft Winzermark mit Helga, Gerd Walther und Bernd Hellmann sowie die zweite Mannschaft aus Niederwenigern, Nikolaus-Groß-Straße, mit Karin Kruse, Helmut Brandt und Thomas Heinzelmann. Die AGW setzt sich mit 7:4 durch.

Wer Lust auf Boule und auf Gesellschaft hat, kann jederzeit bei den Boule-Treffen auf dem Winzermarkplatz vorbeischauen: mittwochs (15.30 Uhr) und sonntags (11 Uhr).

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